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Was sich hinter dem "Antanztrick" verbirgt

Im Rahmen der Berichterstattung über die schlimmen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln fällt auch immer wieder der Begriff "Antanztrick". Was harmlos klingt, ist eine ausgebuffte Diebesmasche.

Im Zusammenhang mit den Ereignissen in Köln spricht die Polizei immer wieder davon, dass sie vom Ausmaß der Diebstähle und sexuellen Übergriffe völlig überrascht gewesen sei. Bisher habe man nur den sogenannten "Antanztrick" als verbreite Diebstahl-Masche in Köln gekannt. Doch was verbirgt sich hinter dem harmlos klingenden Begriff?


Zumeist arbeiten die Taschendiebe bei diesem Trick in Gruppen von zwei oder drei Tätern. Diese treiben sich in den Abendstunden auf öffentlichen Plätzen mit vielen Passanten um und suchen sich ein - zumeist alkoholisiertes - Opfer. Einer aus der Gruppe nähert sich daraufhin oftmals leicht tänzelnd dem ahnungslosen Partygänger und nimmt direkt Körperkontakt auf. Meistens wird dabei der Arm um die Schultern gelegt und ein Bein zwischen die des Opfers geschoben, um es aus dem Gleichgewicht zu bringen. In diesem Moment entwendet der Täter dann Handy, Portemonnaie oder andere Wertgegenstände unauffällig aus der Tasche des Opfers. Dabei stehen meist ein oder mehrere Partner absichernd um die beiden herum oder nehmen die Diebesware entgegen, um sich aus dem Staub zu machen.

Die vorgetäuschte Freundlichkeit und das Hüpfen oder Tanzen während des Körperkontakts haben dem Trick seinen Namen verschafft.

fin

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