Zwei Millionen Anhänger, aber auch Hollywoodstar Sean Penn oder Irans Präsident Ahmadinedschad haben Abschied von Venezuelas toten Präsidenten Hugo Chávez genommen. Ein Staat im Ausnahmezustand.
Einen letzten Blick auf den Comandante: Anhänger von Hugo Chávez warten auf die Chance, ihren Präsidenten noch einmal zu sehen. Sieben Tage wird der an Krebs gestorbene Politiker aufgebahrt - und anschließend einbalsamiert.
Der feierliche, nicht öffentliche Trauerakt begann mehr als eine Stunde später als angekündigt und wurde im Fernsehen live übertragen. Das nationale Symphonieorchester und ein Chor stimmten in der Militärakademie Fuerte Tiuna die Nationalhymne des Landes an. In der Mitte des Raumes stand der mit einer venezolanischen Fahne bedeckte Holzsarg von Chávez, auf den unter tosendem Applaus der Trauergäste ein Schwert gelegt wurde - "das Schwert Simón Bolivars", des lateinamerikanischen Freiheitshelden, verkündete der Sprecher im Fernsehen.