Kreuzfahrtschiff

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Kreuzfahrtschiff "Hondius"

Hantavirus: WHO macht Evakuierung von Kreuzfahrtschiff zur Chefsache

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem niederländischen Kreuzfahrtschiff "Hondius" macht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Evakuierung der noch rund 150 Menschen an Bord zur Chefsache. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus traf am Samstag in Spanien ein, um eine sichere Evakuierung zu beaufsichtigen. Laut WHO wurde mittlerweile in sechs von acht Verdachtsfällen eine Infektion mit dem von Mensch zu Mensch übertragbaren Andes-Virusstamm bestätigt. Zu den drei Todesopfern zählt eine Deutsche.
Das Kreuzfahrtschiff "Hondius"

WHO sieht keinen Grund zur Sorge wegen Hantavirus - Neue Verdachtsfälle gemeldet

Angesichts neuer Hantavirus-Verdachtsfälle nach dem tödlichen Ausbruch auf einem niederländischen Kreuzfahrtschiff hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor Panik gewarnt: Das Risiko für die Allgemeinbevölkerung sei "absolut gering", sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier am Freitag in Genf. Spanien und Großbritannien meldeten neue Verdachtsfälle. Spanien kündigte an, die ersten Passagiere würden direkt nach der Ankunft der "Hondius" vor der spanischen Insel Teneriffa in ihre Heimatländer ausgeflogen. 
Ankunft von Evakuierungsflug in Amsterdam

Hantavirus-Ausbruch auf Schiff: Kein Erregernachweis bei Frau in Düsseldorf

Bei der nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff in das Universitätsklinikum Düsseldorf eingelieferten Frau deutet bislang nichts auf eine Infektion hin. In Laboruntersuchungen sei der Hanta-Erreger nicht nachgewiesen worden, erklärte das Krankenhaus in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag. Aufgrund der Inkubationszeit würden die Schutzmaßnahmen aber weiter aufrechterhalten. Demnach kann es bis zum Auftreten von Krankheitssymptomen "mehrere Wochen dauern".