Todesfälle bei Kreuzfahrt
Hantavirus-Kontaktperson am Klinikum Düsseldorf eingetroffen

Man gehe davon aus, dass die betreffende Person nicht infiziert sei, sie zeige keine Symptome, hatte das Klinikum (UKD) am Mitta
Man gehe davon aus, dass die betreffende Person nicht infiziert sei, sie zeige keine Symptome, hatte das Klinikum (UKD) am Mittag mitgeteilt. Foto
© Christoph Reichwein/dpa

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Auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" ist es zu Hantavirus-Infektionen gekommen. Eine symptomfreie "Kontaktperson" ist nun in Düsseldorf eingetroffen. Am Uniklinikum erwarten sie einige Untersuchungen.

Eine Person, die auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" Kontakt zu einer Hantavirus-Infizierten hatte, ist am späten Abend zur vorsorglichen Untersuchung am Uniklinikum Düsseldorf eingetroffen. Ein dpa-Reporter berichtete, der spezielle Transport-Konvoi sei im Bereich der Infektionsstation angekommen. Einsatzkräfte der Feuerwehr Düsseldorf hatten die Person am Flughafen in Amsterdam übernommen.

Man gehe davon aus, dass die betreffende Person nicht infiziert sei, sie zeige keine Symptome, hatte das Klinikum (UKD) am Mittag mitgeteilt. "Es handelt sich um eine Kontaktperson ohne bestätigten Nachweis einer Hantavirus-Infektion." Die Aufnahme der Person aus Deutschland erfolge vorsorglich zur medizinischen Abklärung. Weitere Angaben - etwa zu Geschlecht, Alter oder Wohnort - wurden nicht gemacht. Auf der Infektionsstation stehen demnach eine klinische Ersteinschätzung sowie infektiologische Untersuchungen an.

Auf der "Hondius" hatte es nach Infektionen mit dem Hantavirus auch drei Todesfälle gegeben - ein älteres niederländisches Ehepaar und eine deutsche Frau starben. Drei Personen wurden nun evakuiert, darunter laut niederländischem Außenministerium eine 65 Jahre alte Deutsche. Es handele sich um die Person, die in Düsseldorf untersucht werde. Das Klinikum äußerte sich dazu nicht.

dpa