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Taxifahrt

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Auswirkungen der Aschewolke
Auswirkungen der Aschewolke
"Monty Python"-Star nimmt Taxi von Oslo nach Brüssel

Weil der englische Komiker John Cleese nach einer Talkshow in Oslo schnellstmöglich wieder nach Hause wollte, heuerte der einstige "Monty Python"-Star ein Taxi nach Brüssel an. Dort will er in den Zug nach London steigen.

Grünen-Parteitag
Grünen-Parteitag
Taxifahrt grün-braun

Die Grünen erproben ein modernes Deutschland: Mit der Wahl Cem Özdemirs zum Parteivorsitzenden setzen sie ein Zeichen für Integration. Doch nachts, nach dem Parteitag, steigt man ins Taxi. Und hört von Pilzgiften gegen verhasste Ausländer.

Eishotel in Zwolle
Eishotel in Zwolle
Kuschelnächte im Kühlhaus

Um eine eiskalte Nacht zu verbringen, muss man nicht in einem Iglu in Skandinavien oder in den Alpen übernachten. Ein Hotel in den Niederländischen bietet jetzt Zimmer mit farbig illuminierten Betten aus Eisblöcken an.

Thailand
Thailand
Tuk-Tuk-Mafia hat Phuket fest im Griff

Auf Phuket kann der Urlaubstraum schnell zum Alptraum werden. Denn die thailändische Ferieninsel wird von der Tuk-Tuk-Mafia drangsaliert. Zuletzt wurde sogar ein Deutscher ins Koma geprügelt.

Nachrichten-Ticker
Hamburger Taxifahrer entführt Passagierin

Eine Taxifahrt mit Schrecken hat eine 32-jährige Frau in Hamburg erlebt: Sie wurde von ihrem Fahrer während der Fahrt geschlagen und dann in den Kofferraum des Wagens gezerrt.

Café au lait
Blog "Café au lait"
Im Umziehen...

...habe ich langsam Übung - nach knapp einem Dutzend verschiedenen Wohnungen in rund fünf Jahren. Und bei jedem Umzug durchlebe ich eine halbe Depression . Doch schlimmer geht immer, wie mein Taxi-Fahrer mir neulich  klarmachte... Punkt fünf Uhr morgens. Das Taxi steht bereits vor der Tür. Unter Ächzen quäle ich mich durch den Hauseingang. Mit meinem überdimensionierten Reiserucksack auf dem Rücken schaffe ich es nach einigen Anläufen auch aus dem Türrahmen. Auf Abenteuerreise gehts, oder fast - in die Normandie , wo ich die nächsten Tage für eine Filmproduktions-Firma arbeiten werde. Viel Schlaf habe ich nicht bekommen in dieser Nacht. Zu viel war zu tun, um den Umzug vorzubereiten, der gleich nach dem Dreh droht: mein Bett musste abgebaut werden, und der Schrank gleich mit. Dann alles in den Keller verfrachten und oben die letzten Umzugs-Taschen packen. Den überdimensionierten Rucksack bestücken. Das Zimmer sauber machen. Und mich sauber machen. Und, ja stimmt, schlafen. Drei Stunden. Für mehr war weder Zeit noch Muße. Erschöpft lasse ich mich deshalb jetzt auf den Rücksitz fallen, murmele nur " Gare Saint Lazare " und hoffe auf eine geruhsame Taxifahrt. Doch die vermassele ich mir selbst: "Haben Sie bald Feierabend?" frage ich. "Ja, in zwei Stunden", trötet der Chauffeur und holt aus zum minuten(stunden?)langen Vortrag über seinen Arbeitsplan für die gesamte nächste Woche. "Aha", sage ich und wünsche mich in mein Bett. Er babbelt weiter - und babbeln ist der richtige Ausdruck, denn ich kann sie fast schon sehen, die drei heißen Kartoffeln in seinem Mund - so deutlich sind sie zu hören. Aus den Boxen summt dazu Techno-Musik. Ich entschlummere leicht. "Aber Sie sehen müde aus", weckt er mich jäh aus dem Märchenland. Ich nicke, schwach lächelnd. "Und gleich muss ich arbeiten.. - wie die nächsten 5 Tage auch", sage ich. Dann füge ich hinzu (warum nur?): "Wenn ich wiederkomme, ziehe ich um..." Das Zauberwort. Umzug . Mein Fahrer schnauft bitter. "Ich mag keine Umzüge." Und es schaudert ihm. Dann folgt Stille. Ich treibe schon wieder ab vom Ufer der wirklichen Welt, als er erneut ansetzt: "Ich ziehe auch bald um." Hmmm... "Es geht nicht anders", erzählt er weiter. "Mein Appartment ist einfach zu laut. Und nicht groß genug. Das geht nicht mehr." Ich nicke verschlafen, gucke ihn an, und sein schmerzerfüllter Blick trifft meinen. "Das ist immer so doof", meint er. "Man hat eben so seine Gewohnheiten. Die Geschäfte um einen rum, seine Nachbarn - selbst wenn man nicht immer mit ihnen redet. Meine Stammbäckerei gleich nebenan. Die bäckt die besten Croissants der Welt." Kleine Blätterteig-Hörnchen fliegen an meinem inneren Auge vorbei. Es riecht förmlich nach Croissant. Mein Magen knurrt leise. "Meine neue Bäckerei habe ich schon ausprobiert", sagt er. "Aber das ist nix, das schmeckt nicht, was die backen. Ganz pappig und gar nicht luftig. Ich weiß genau, nach meinem Umzug werde ich einfach keine Croissants mehr essen, Punkt!" "Hm, ja." sage ich. "Das ist doof." Er nickt und guckt düster auf die Straße. "Ja, es ist traurig" ,sagt er. "Aber...sagen Sie mal, von wo nach wo ziehen Sie denn?" Er windet sich leicht unbehaglich auf seinem Sitz hin und her. "Naja, ich wohne ... am Place de Clichy (im Norden von Paris). Und ziehe...an den Place de Clichy, 500 Meter die Straße hinunter..." Das weckt mich (fast). Ungläubig starre ich ihn an. "Äh... können Sie da nicht einfach die 500 Meter zu Ihrer alten Bäckerei laufen?", frage ich und richte mich in meinem Sitz auf. "Nein, das mache ich nicht. Ich weiß genau, ich esse dann einfach keine Croissants mehr." "Aha", sage ich. Und lasse mich wieder in meinen Sitz sinken. Ich ziehe die Augenbrauen hoch. "Ja, ich weiß", sagt er, als er meinen Ausdruck sieht. "Ich mag nun einmal keine Umzüge. Das ... bedeutet immer so viel Veränderung." murmelt er und starrt wieder auf die Straße. Und ich meine, ein Glitzern in seinem rechten Augenwinkel zu sehen... L.

Vulkanasche über Großbritannien
Vulkanasche über Großbritannien
Kriegsschiffe werden zu Touristen-Bombern

Cobra, übernehmen sie: Großbritanniens Regierungschef Gordon Brown hat einen Notfallplan ersonnen und will nun gestrandete Landsleute mit schwerem Kriegsgerät nach Hause holen. Denn die Vulkanasche und deren Auswirkungen trifft die Insel besonders hart.

Aschewolke behindert Flugverkehr
Aschewolke behindert Flugverkehr
Flugchaos: Wie kommen Reisende an ihr Ziel?

Der isländische Vulkan schleudert weiter Asche in die Luft. Die Wolke schwebt über Europa und wird mindestens noch für die nächsten 24 Stunden den Flugverkehr lähmen. Allein heute fallen in Europa rund 60 Prozent aller geplanten Flüge aus. stern.de hat für Sie alle wichtigen Fragen zur Aschewolke zusammengestellt.

Kiek´ ma
Blog "Kiek´ ma"
Ein irrer Zufall: Unsere ersten "Couchsurfer"

Dass ich ein Händchen für außergewöhnliche Zufälle habe, durfte ich bereits mehrfach während meiner Projektreise erleben. Und so wundert es mich eigentlich nicht, dass eine überraschende Begegnung in Rio de Janeiro mich zufällig zum ersten Mal zu einem Gastgeber für Reisende macht. Aber fangen wir mal von vorne an. Samstagnacht. Spät abends. Rita steht auf der Gästeliste einer exklusiven Party im Copacabana Palace und ich entscheide mich, alleine in dem berühmten Stadtteil Rios auf Tour zu gehen. Nachdem ich meine Freundin beim Hotel abgesetzt habe, mache ich mich auf die Suche nach einem Geldautomaten. Das Bier in den Bars muss schließlich auch bezahlt werden. (An dieser Stelle kurz angemerkt: Nach 22 Uhr zahlen die Automaten aus Sicherheitsgründen nur noch 100 Real (ca. 40 Euro) aus. Danach geht nichts mehr, auch nicht an anderen Automaten.) Auf einer Parallelstraße zur Strandpromenade stolpere ich über ein großes Loch in der Straße, strauchele, kann mich aber noch im letzten Moment fangen und einen bösen Sturz verhindern. In unmittelbarer Nähe beobachten mich zwei junge Männer dabei. Sie können sich ein Grinsen nicht verkneifen. Ich schaue sie an und merke sofort, die sind nicht von hier. "What the hell", sage ich laut. "A hole in the mid of the street!" Dabei muss aber auch ich lachen. Ich bin neugierig und frage auf Englisch, woher die beiden stammen. "Allemanha!", sagen sie unisono. "Ach, dann können wir uns ja auch auf Deutsch unterhalten", sage ich. Die beiden heißen Chris und David. Sie fragen: "Du kommst also auch aus Deutschland? Wo kommst Du denn her?". "Aus Osnabrück ", antworte ich. Kaum ausgesprochen, schreien die beiden auf: "Waaaas? Das gibt es doch nicht! Wir wohnen auch in Osnabrück!" Seit einigen Tagen seien sie nun schon in Brasilien und hätten keinen einzigen Deutschen getroffen und nun stoßen sie ausgerechnet auf mich, einen Landsman aus der gleichen Stadt.Wir beschließen, uns gemeinsam auf die Suche nach einem Geldautomaten zu machen, um anschließend in einen Pub einzukehren. "Ist doch klar, dass wir darauf gemeinsam ein paar Bier heben", sind wir uns einig. Ein paar Minuten später klingelt mein Telefon. Rita. Sie sagt mir, die Organisatorin der Party habe mich nun auch auf die Gästeliste gesetzt und ich solle doch ins Copacabana Place kommen. Ich berichte ihr von der Zufallsbegegnung. Kurze Stille in der Leitung, dann sagt sie: "Du kannst Deine Freunde mitbringen. Kein Problem." Wir treffen Rita also am Hotel. Doch auf die Party gehen wir letztlich doch nicht, denn wir stehen zwar auf der Gästeliste, aber zahlen müssen wir trotzdem - und das nicht zu knapp. Erstens reicht mein Geld nicht, um später auch noch die Taxifahrt nach Hause zu zahlen. Zweitens wollen wir auch nicht soviel Geld ausgeben. Wir entscheiden uns, einen nahe gelegenen Pub aufzusuchen. Die Mud Bug Sports Bar . Nach ein paar Getränken steht fest: Rita und ich laden die beiden ein, zwei Tage bei uns in Barra da Tijuca zu verbringen. Nach ein paar Tagen auf der Ilha Grande schlagen Chris und David schließlich bei uns auf und machen sich somit eigentlich offiziell zu meinen ersten "Couchsurfern" nach meiner Rückkehr als "Extreme-Couch-Hopper". So richtig trauten sie unserer Einladung zunächst nicht, berichten sie uns später. "Vielleicht lag es ja auch nur am Alkohol, dass ihr uns eingeladen habt und eigentlich wolltet ihr das gar nicht", meint Chris. Ich berichte ihnen also ausführlicher von meinem Projekt und sie verstehen: Daniel ist ein lockerer Typ, der meint es ehrlich. Rita hat mich im Vorfeld noch gefragt, ob ich den beiden Osnabrückern traue. "Sie erscheinen mir vertrauenswürdig", sage ich. Außerdem werden die beiden sich schon nicht daneben benehmen oder gar lange Finger bekommen. Ich wohne schließlich in der gleichen Stadt und könnte ihnen im Zweifelsfall nach meiner Rückkehr in die Heimat einen Besuch abstatten. Tatsächlich haben wir zu Viert eine tolle Zeit hier. Sie besuchen das Barra Shopping Center, eines der größten Einkaufszentren Südamerikas, werfen sch am Strand von Barra da Tijuca (gehört zu den schönsten Stränden Rios) in die Wellen und verbringen eine unvergessliche letzte Urlaubsnacht mit einer handvoll fremden Brasilianern in einer kleinen Bar direkt um die Ecke. In wenigen Stunden geht ihr Flug zurück in die Heimat. Die Sachen sind gepackt. Sogar noch eine letzte Tour in ein Favela haben die Beiden heute unternommen. Ein guter Freund von Rita, sein Name Beto, hat sich bereit erklärt, Chris und David zu führen. "Das war sooo geil, dass ihr uns eingeladen habt. Ihr seid echt gut drauf", bedanken sie sich bei Rita und bei mir. Und uns bleibt eigentlich nur übrig, uns auch zu bedanken: "Chris, David! Ihr seid tolle erste "Couchsurfer" gewesen. Wir freuen uns beide auf ein Wiedersehen in Osnabrück!"

Lanzarote
Lanzarote
Last Minute nach Little Britain

Wer als Mitteleuropäer im tristen Winter Sonne tanken will, steuert gern die Kanaren an. Erreichbar in vier Stunden Flugzeit, angenehme Temperaturen bereits zu Jahresbeginn. Doch der Kurzurlaub kann im Kulturschock enden. Begegnung mit einer Insel, die ihre besten Jahre hinter sich hat.

Antalya
Antalya
Altstadt mit Aussicht

Millionen von Türkei-Urlaubern denken bei Antalya nur an Airport: Raus aus dem Flieger und gleich weiter ins Resort nach Lara, Belek oder Alanya. Dabei hat Antalya seine Altstadt Kaleiçi gerade wiederentdeckt, eine der schönsten der Türkei.

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