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Teslafahrer Klaus: Mit dem Elektro-Taxi durch München

Ein Taxi ist eine langweilige Limousine mit Dieselmotor. Wirklich? In München setzt ein Taxifahrer jetzt den ersten Tesla im regulären Betrieb ein und sorgt damit bei seinen Kunden für staunende Gesichter.

Taxifahrer Klaus mit seinem Tesla

Taxifahrer Klaus mit seinem Tesla

Solide, emotionslose Diesel-Limousinen wahren viele Jahre das Standardfahrzeug deutscher Taxiunternehmen.  In München ist das jetzt anders. Das Taxicenter Ostbahnhof hat seit geraumer Zeit einen Tesla S im Einsatz. Der lässt sich auf Wunsch sogar vorbestellen. Dem Betreiber geht es dabei vermutlich nicht um den Adrenalinkick für seine Fahrgäste, sondern um die vernünftigen Tugenden des sportlichen Amerikaners. Keine Emissionen, hohe Zuverlässigkeit und hoher Komfort für die Fahrgäste.

Warum setzt man auf ein Nischenprodukt?

Wer denkt, dass es sich dabei nur um einen kleinen Marketinggag handelt, der täuscht sich. Der Tesla ist seit 18 Monaten im Einsatz, dabei wurden 110.000 km zurückgelegt. Reparaturen? Fehlanzeige. Ob der Elektrosportwagen wirklich wirtschaftlich ist, entscheidet sich trotzdem erst beim Wiederverkauf – die Erfahrungswerte fehlen bisher. Aufgeladen wird in der Regel über Nacht. Bei Bedarf könnten auch zwischenzeitliche Wartezeiten genutzt werden um Strom für ein paar Zusatzkilometer nachzuladen. Wirklich nötig sei das allerdings nicht, sagt Taxiunternehmer Peter Köhler.

Geschichten aus dem Alltag

Wie sich der Tesla im Umgang mit Taxikunden bewährt, haben die umweltbewussten Bayern jetzt in einem Video zusammengefasst.

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