Seit Jahrzehnten werden die wichtigsten Naturdenkmäler der Welt von der Unesco geschützt. In Asien hält China den Rekord. stern.de zeigt die sehenswertesten Landschaften der Unesco-Liste. Von Daniela Adam
Grandiose Berge, nebelumspielte Gipfel und tief eingeschnittene Täler mit tropischem Bewuchs an den Steilhängen: In China gibt es wilde Landstriche, wie wir sie in Europa nicht kennen. Gerade im Gebirge zeigt das Riesenreich seine Vielfalt, von zerklüfteten Karstlandschaften bis zu den schneebedeckten Riesen des Himalayas.
Damit das natürliche Erbe bewahrt wird, haben die Chinesen Naturparks eingerichtet. Zusätzlich vergibt die Unesco jedes Jahr den Titel "Stätten des Weltnaturerbes" und lenkt damit die internationale Aufmerksamkeit auf besondere Landschaften. Mittlerweile gibt es über ein Dutzend Orte in der Volksrepublik China, die sich mit der Auszeichnung schmücken dürfen.
Der heilige Berg Taishan
Die steilen Felswände des Taishan-Massivs im Nordwesten Chinas (Foto) gehören mit den knorrigen Bäumen und reißenden Gebirgsbächen seit 1987 zum Weltnaturerbe der Unesco. Mit 1545 Metern ist der nahe der Stadt Tai’an gelegene Mount Taishan der höchste Berg der Provinz Shandong. Er gilt als der bekannteste der fünf heiligen Berge des Taoismus und wurde in der chinesischen Mythologie mit den Kräften des Himmels in Verbindung gebracht.
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