Peschawar

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Ein Opfer des Anschlags auf den Zug wird geborgen

Mindestens 24 Tote bei Anschlag auf Zug mit Soldaten in Pakistan

In Pakistan sind bei einem Anschlag auf einen Zug mit Soldaten mindestens 24 Menschen getötet worden. Wie ein hochrangiger Behördenvertreter sagte, wurden bei der Bombenexplosion in der Provinz Baluchistan im Südwesten Pakistans am Sonntag zudem mehr als 50 Menschen verletzt. 
Melonenhändler

Melonenhändler

Händler bieten auf einem Obstmarkt in Peschawar im Norden Pakistans Wassermelonen feil.
Zweirad-Taxi

Zweirad-Taxi

Im pakistanischen Peschawar warten Motorradtaxi-Fahrer auf Fahrgäste.
Nach Anschlag mit vielen Toten: Den Islamisten zum Trotz: Gläubige beten in zerbombter Moschee

Nach Anschlag mit vielen Toten Den Islamisten zum Trotz: Gläubige beten in zerbombter Moschee

Sehen Sie im Video: Den Islamisten zum Trotz – Gläubige beten in zerbombter Moschee.




STORY: Freitagsgebet in einer Moschee in Pakistan - auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches. Doch hier, in diesem Gotteshaus in der Stadt Peschawar hatte sich am Montag ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Mehr als 100 Menschen kamen dabei ums Leben, darunter viele Polizisten, die sich zum Mittagsgebet versammelt hatten. Die Moschee liegt in einem Hochsicherheitsgebäude, in dem sich auch das Hauptquartier der Provinzpolizei und eine Abteilung für Terror-Bekämpfung befinden. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Die Polizei identifizierte den Attentäter später als Mitglied eines militanten Netzwerks, ohne Einzelheiten zu nennen. Am Freitag protestierten in Peschawar hunderte Menschen gegen Gewalt. "Die weiße Flagge hier ist ein Symbol des Friedens", sagt diese Frau. "Menschen aus allen Parteien kommen hier zusammen, ohne Diskriminierung. Wir haben nur eine Botschaft: Wir wollen Frieden in unserer Provinz." Die Region nahe der Grenze zu Afghanistan leidet seit schon lange unter Anschlägen militanter Islamisten. Was die Zahl der Toten anbelangt, war der Anschlag vom Montag der schwerste seit zehn Jahren in Peschawar.
Video: Zahl der Todesopfer nach Moschee-Anschlag gestiegen

Video Zahl der Todesopfer nach Moschee-Anschlag gestiegen

STORY: Nach dem Selbstmordanschlag auf eine Moschee in Pakistan ist die Zahl der Todesopfer offiziellen Angaben zufolge auf rund 90 gestiegen. Ein Krankenhaussprecher sagte am Dienstag, etwa 60 Menschen seien verletzt, einige von ihnen schwer. Der Attentäter hatte sich am Montag in einer überfüllten Moschee in der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar in die Luft gesprengt. Zum Zeitpunkt des Anschlags befanden sich Hunderte Gläubige in dem Gotteshaus, viele von ihnen waren Polizeibeamte, die sich zum Mittagsgebet versammelt hatten. Die Moschee liegt in einem Hochsicherheitsgebäude, in dem sich auch das Hauptquartier der Provinzpolizei und eine Abteilung für Terror-Bekämpfung befinden. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Bereits in der Vergangenheit hatte es zahlreiche Angriffe von Extremisten auf pakistanische Sicherheitskräfte gegeben.