stern.de für unterwegs
. .
News am 16.03.2010
RSS Mobil Wetter stern.de Blogs Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Günther Jauch
sternTV - Information und Unterhaltung mit Günther Jauch

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

 
26. März 2008, 19:17 Uhr

Lidl gibt Bespitzelung zu

Stasi-Methoden bei Lidl: Monatelang haben Detektive im Auftrag des Discounters in Filialen Mitarbeiter ausspioniert und intimste Details aus deren Privatleben protokolliert. Der stern und stern.de deckten diesen Überwachungsskandal auf. Nun hat Lidl mögliche Bespitzelungen eingeräumt.

Zoom

Überwachung per Kamera bei Lidl: Dem stern und stern.de liegen Videoaufnahmen und Protokolle der Mitarbeiterbespitzelung vor

Der Lebensmitteldiscounter Lidl ließ voriges Jahr systematisch die Beschäftigten in zahlreichen Filialen überwachen. Dem stern und stern.de liegen mehrere Hundert Seiten interner Lidl-Protokolle vor, in denen jeweils mit Tag und Uhrzeit notiert, wann und wie häufig Mitarbeiter auf die Toilette gehen, wer mit wem möglicherweise ein Liebesverhältnis hat, wer nach Ansicht der Überwacher unfähig ist oder einfach nur "introvertiert und naiv wirkt". Die meisten dieser Einsatzberichte stammen aus Lidl-Filialen in Niedersachsen, dazu kommen einzelne Abhörberichte aus Rheinland-Pfalz, Berlin und Schleswig-Holstein.

Die Überwachung funktionierte immer nach dem gleichen Muster: Montag morgen installierten von Lidl beauftragte Detektive in der jeweiligen Filiale meist zwischen fünf und zehn Miniaturkameras. Dem Filialleiter wurde erzählt, es gehe darum Ladendiebe aufzuspüren. Tatsächlich notierten die Detektive aber auch ihre genauen Beobachtungen der Lidl-Mitarbeiter.

Kritik an Lidl

Achim Neumann, Handelsexperte der Gewerkschaft Verdi, erklärte gegenüber dem stern, er sei zwar einiges gewohnt von Lidl, von solch einer systematischen Mitarbeiterüberwachung aber habe er noch nie gehört. "Diese Dimension ist mir völlig neu." Der Hamburger Arbeitsrechtler Klaus Müller-Knapp, dem die Protokolle vorab gezeigt wurden, hält sie für "in höchstem Maße skandalös", weil es nicht um Arbeits-, sondern um Verhaltenskontrolle geht. "Das stellt einen klaren Verstoß gegen Artikel zwei Grundgesetz dar, der die freie Entfaltung der Persönlichkeit schützt."

Lidl selbst bestritt die Existenz der Protokolle gegenüber dem stern nicht, behauptet aber zunächst, sie "dienen nicht der Mitarbeiterüberwachung, sondern der Feststellung eventuellen Fehlverhaltens", so Lidl-Sprecherin Petra Trabert. Auch von den detaillierten Protokollen aus der Privatsphäre der Beschäftigten distanziert sich das Unternehmen im Nachhinein und erklärt, die "Hinweise und Beobachtungen entsprechen weder im Umgangston noch in der Diktion unserem Verständnis vom Umgang miteinander."

Mittlerweile räumte Lidl ein, dass in einzelnen Filialen Mitarbeiter möglicherweise mit Überwachungskameras bespitzelt wurden. "Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen, dass es dazu Aufträge gegeben hat", sagt das Mitglied der Lidl-Geschäftsführung, Jürgen Kisseberth, am Mittwoch in Neckarsulm. "Das war aber nicht der Auftrag der Geschäftsleitung." Die zwei Detekteien hätten den Auftrag gehabt, über Kameraanlagen vor allem Diebstähle von Kunden aufzudecken.

Erst wenn alle Aufträge im Bundesgebiet geprüft worden seien, könnten alle Verdachtsmomente ausgeschlossen werden, erklärte Kisseberth.

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, erklärte gegenüber dem stern, dass das Protokollieren eines Toilettenbesuchs und ähnliches einen schweren Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz darstelle: "Ich gehe davon aus, dass, wenn solche Vorgänge bekannt werden, die zuständige Datenschutzbehörde tätig wird und Ermittlungen einleitet."

Wegen der Mitarbeiterbespitzelung ist Lidl nun ins Visier von Datenschützern gerückt. Es werde datenschutzrechtlich geprüft, ob die Beschäftigten in zahlreichen Filialen systematisch überwacht wurden, sagte eine Sprecherin des baden-württembergischen Innenministeriums am Mittwoch in Stuttgart. Die Datenschützer für den nicht-öffentlichen Bereich in Baden- Württemberg werden nach Angaben des Innenministerium den Fall unter die Lupe nehmen. "Der Sachverhalt muss aufgeklärt werden", betonte die Ministeriumssprecherin.

Günther Schedler, Datenschutzbeauftragrer in Baden-Württemberg, kritisierte im Gespräch mit stern.de vor allem die Organisation von Lidl: "Das Problem bei Lidl fängt mit der Verschachtelung des Unternehmens in eine Vielzahl von Unterfirmen an. Wir müssen prüfen, welche GmbH & Co KG für was verantwortlich ist", sagte er und kündigte an, den Fall genau zu prüfen: "Man muss sich das wohl Filiale für Filiale genau ansehen. Wir werden Lidl einige Fragen stellen."

Mehr zum Lidl-Skandal...

Mehr zum Lidl-Skandal... ...lesen Sie im neuen stern.

Von Markus Grill und Malte Arnsperger
KOMMENTARE (10 von 108)
 
Elli59 (29.03.2008, 00:20 Uhr)
Lidl zeigt das wahre Gesicht
hallo, ich arbeite bei Lidl. Mir ist aufgefallen, dass es hier einige Personen gibt, die die Lidl MA als ungebildete asoziale Personen einstufen. Mag sein, dass es Verkäuferinnen gibt die sich nicht benehmen können, aber das sind Ausnahmen! In erster Linie ist der unmittelbare Vorgesetzte dafür zuständig, um Fehlverhalten zu erkennen und abzustellen. Kameras und Detektive als Diebstahl-bekämpfung, Ok. Alles andere
geht eindeutig zu weit. Welche Ausbildung hat ein Detektiv denn genossen, um sich Urteile über MA irgendwelcher Firmen bilden zu können? Solche Urteile sollten nur Menschen mit pädagogischer/psychologischer oder soziokultureller Ausbildung fällen dürfen, wenn überhaupt. Vieles ist subjektiv und wird von verschiedenen Menschen verschieden Beurteilt!
Ich finde es auch unappetitlich wenn jemand auf Lebensmittel niest, aber eine Hand vorm Mund, die unmittelbar danach die Ware greift, gibt die Keime genauso weiter! Man zieht sich hier an Vorfällen hoch, um Lidl`s Vorgehen zu beschönigen. Bei Lidl wird Jeder von Jeden kontrolliert. Die Mitarbeiter werden verheitzt bis zum Burn-out-Syndrom, danach winkt man mit der Kündigung. Brauchbares Humankapital muss wieder her!! So sieht es aus. Lidl als Sammelort, für chancenlose Ungebildete zu betrachten ist polemisch und typisches Denken für viele die sich selbst als höherwertige Menschen betrachten. Mit welchem Recht eigentlich?
Gruß
Elli59
nbg1983 (28.03.2008, 21:52 Uhr)
Viele Firmen haben einen Schaden :)
Ich habe mal für eine Musikschule Promotion gemacht und wurde auch gebeten keine Ausländer anzusprechen "da die Zahlungsmoral bei dieser Klientel eher bescheiden ist"
Ich habe mal beim Bäcker ausgeholfen. Da wurde ich gezwungen beim auswischen der Gefriertruhe alle Teiglinge auf den Dreckigen Boden auszuladen - in den Korb schlichten hätte zu viel Zeit in Anspruch genommen laut Filialleitung. Ich habe mal für eine Fluggesellschaft gearbeitet, da wurden Mitarbeiter ans Arbeitsamt weitergegeben damit sie sich 3 Monate später (wenn sie dann wieder gebraucht werden) neu bewerben können. Ich habe mal bei einen Elektrokonzern ausgeholfen. Da war die größte Sorge der Arbeitnehmer dass sie entlassen werden wenn sie nicht freiwillig kündigen zur Zeitarbeit gehen und dann wieder für diese Firma arbeiten.
So ist Deutschland Leute. Bin mir sicher es kommen noch mehr Beispiele. Vielleicht kommt der Stein damit ins Rollen. Die Arbeitnehmer müssen froh sein dass Sie eine Arbeit haben. 40 Stunden Wochen sind eine Wunschvorstellung. In meinem Bekanntenkreis kommt keiner unter 60 Stunden nach Hause. Unentgeldlich. Beobachtet zu werden ist echt das kleinste Problem.
goggojens (28.03.2008, 12:36 Uhr)
Siehe Kik
Man sollte mal die Firma KIK untersuchen, und zwar intensiv. Hier werden erst recht die Menschenrecht mit Füßen getreten. Leute werden entlassen, bloß weil sie z. B. Russen sind. Auf Besprechungen der Bezirksleiter fallen Wörter wie " stellen Sie bloß keine " Kopftücher " ein. (Dabei ist ja dieses die wichtigste Zielgruppe) Ich könnte ganze Geschichten erzählen, da ich mal bei KIK als Bezirksleiter gearbeitet habe.
Administrator (28.03.2008, 10:29 Uhr)
@greenkrust
Liebe/r greenkrust,
vielen Dank für Ihren Beitrag. Es wäre nicht nötig gewesen, diesen unter jeden unserer Lidl-Artikel zu posten - wir lesen jeden der Kommentare - auch wenn er nur unter einem Artikel steht.
Zunächst einmal: In den Kommentaren zu diesem Artikel haben wir lediglich einen beleidigenden Kommentar gelöscht - dieser war nicht von Ihnen.
Dann ist in der Tat eine Lücke in der Debatte - diese ist nicht in Löschungen begründet. Wir nehmen an, dass die User in der Zeit einfach unter einem anderen Artikel kommentiert haben.
Des Weiteren sind wir nicht Ihr "Feind". Unser Interesse ist es nicht, so viel wie möglich zu löschen, sondern so vielen Usern wie möglich eine sachliche Debatte zu ermöglichen. Wenn wir moderierend eingreifen hat dies die Sicherung einer guten Diskussion zum Ziel - dazu gehören leider auch mal Löschungen, da wir uns nicht für Beleidigungen o.ä. missbrauchen lassen werden.
Wenn Ihre Kommentare nicht erscheinen, so kann das an den Einstellungen Ihres Browsers liegen. Sollte ein derartiges technisches Problem häufiger auftreten, so können Sie sich gern auch an admin@stern.de wenden - wir prüfen dies dann gern.
Herzliche Grüße,
Ihre stern.de-Admins
Titania (28.03.2008, 09:11 Uhr)
was mir aufgefallen ist...
... an diesem "Skandal:
Auf stern.de wird der sogenannte Lidl - Skandal ungefähr so behandelt, als wäre der 3. Weltkrieg ausgebrochen. Ich habe es hier noch nie erlebt, daß ein Thema derartig intensiv behandelt und ausgeschlachtet wird - und gerade deswegen wirkt das Ganze sehr inszeniert für mich. Sooo skandalös kann ich es beim besten Willen nicht finden, daß ein Unternehmen prüft, ob sich seine Mitarbeiter kundenorientert verhalten und auch was tun fürs Geld und vor allem nicht klauen, zumal die geschilderten Fälle für mich zeigen, daß dort offenbar Handlungsbedarf besteht. Die protokollierten Verhaltensweisen der Mitarbeiter sind allesamt nicht akzeptabel, einige wären in meiner Firma Grund für eine Abmahnung. Ich kann die Aufregung nicht verstehen. Wenn ich am Tag x-mal Zigarettenpause machen würde, ungepflegt ausähe, rechte Gesinnung durch mein Erscheinungsbild nach außen tragen würde etc., müßte ich es mir auch gefallen lassen, daß mein Chef das zur Kenntnis nimmt und mich darauf anspricht.
Was mich auch interessieren würde: ich lese hier in den Kommentaren oft, daß schlecht bezahlte Mitarbeiter halt unmotiviert sind und dann auch mal klauen, aber ich hab noch keine konkrete Zahl gelesen, was man denn bei Lidl nun eigentlich verdient. Alle, die sich über Lidl aufregen, gehen offenbar davon aus, daß dort Hungerlöhne gezahlt werden, aber ich habe - auch vor dem Skandal und unabhängig vom Stern - schon mehr als einmal gehört, daß Lidl gar nicht so schlecht zahlen soll. Was stimmt denn nun?
Louyi (28.03.2008, 08:15 Uhr)
Lidl&Co die Methoden sind längst bekannt .....
Lidl&Co - die Methoden sind ....
nichts Neues -keiner will sie wahrhaben. Jetzt haben sie nur nochmals eine zusätzlich andere "Qualitätsvariante" erreicht.
Alle Befürworter die aber von der Komplexität der Ursachen und Auswirkungen keine Ahnung haben,
aber auch andere die mal wirklich wissen wollen was so los ist in diesem "Laden" - >>
siehe Verdi - seit mehreren Jahren
darüber berichtet.
fast jedes große Printmeduim/ink. Fernsehen berichten auch u.a auf Internetseiten darüber !!!
Leider muss Lidl in die eigene Falle tappen seinen absehbaren Supergau nur beschleunigt wie jetzt - aber immerhin - die Gesetze des Chaos funktionieren !!!
http://lidl.verdi.de/
http://www.verdi-blog.de/lidl
oder >
http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/archivs/Hauptsache-billig/Hauptsache-billig/1539592,CmC=1539538.html
und z.B. bei Aldi:http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1422478
Die Arbeitslosigkeit und die Profitgier div. Konzerne und Manager
wie Lidl&co in Deutschland machts möglich.
Und alle schauen zu -so lange man nicht selbst in irgendeiner Form
davon betroffen ist.
Es geht nicht um die Überprüfung von korrekter Arbeit es geht um immer mehr sich ausbreitender Ausbeutersysteme in Deutschland -
der Sklavenartigen Bedingungen und Ausnutzungen von Arbeitnehmern mit allen Mitteln.
Ganz einfach erklärt.
buechi76 (28.03.2008, 00:13 Uhr)
lasst ihr euch alles gefallen?!
@greenkrust
ich versteh dein kommentar nicht ganz so wie du klingst bist du aus dem kader von lidl?! hast du es gerne wenn man dich am arbeitsplatz so arg kontrolliert?
ich versteh dein verständnis nicht ganz. ich finds ok wenn stern das mal aufklärt. sonst macht es ja niemand, leider!
buechi76 (28.03.2008, 00:05 Uhr)
wie in alten Zeiten, bei uns nicht!
Also ich muss schon sagen, mich schockiert das! ich finde das ist wie in sorry den ausdruck "wie in nazi zeiten" denn das geht gar nicht! jedenfalls würde das bei mir als arbeitnehmer in der schweiz NIE gehen, den ich als arbeitnehmer habe auch meine rechte und da würde lidl "zweiter" machen!
da müssen sie sich also umgewöhnen mit dem markteintritt in die schweiz! da bleibt mir nur eins - schweinerei - die würd ich kaputt machen!
armerEinzelhandel (27.03.2008, 23:14 Uhr)
Handel, nein danke !
Lidl und Co gibt es in vielen Unternehmen, die Situation im gesamten Handel wird immer brisanter.
Es herrscht ein unglaublicher Verdrängungswettbewerb, egal ob das nun Lidl, Aldi, Kaufland, Edeka, Rewe, Metro oder wehr auch immer ist.
Die Bedingungen für die Mitarbeiter werden immer schwieriger, egal ob es sich hier um die reinen Arbeitsbedingungen, das Gehalt oder die Arbeitszeiten handelt.
Der Kunde fordert immer mehr und komischerweise geht das im Handel anscheinend auch, aber immer auf Kosten der Mitarbeiter.
Es wirkt geschluckt, das die Mehrwertsteuer steigt, der Sprit und die Energiekosten steigen, jede Behördengebühr mal eben aufschlägt...
Nur im Handel da werden Forderungen gestellt, frischer, billiger, längere Öffnungszeiten, die sich aber bitte nicht auf den Preis auswirken...
Vielleicht etwas einfach dargestellt, aber genau das führt zu Situationen wie bei Lidl.
Vom Handel wage ich jetzt mal den Sprung in andere Berufe:
Kann es richtig sein, daß eine gelernte Kraft, die Vollzeit arbeitet, damit nicht Ihren Lebensunterhalt bestreiten kann und als Kombilöhner auf Harz4 liegt?
Glauben Sie nicht,? ich möchte Ihnen keine Beispiele vorzeigen, googlen Sie doch selbst einmal, vielleicht unter dem Suchbegriff "Mindestlohn"...
Müssen wir in Deutschland auch mal "auf die Strasse" um die Zustände zu ändern für Branchen die keine Lobby haben?
Geiz ist geil, sorry wenn ich hier jemand Bestimmtes treffe, aber machen wir uns nicht alle mit diesem Slogan die Qualität und den Service kaputt, wollen wir das wirklich?
Danke für die Gedult beim lesen...
greenkrust (27.03.2008, 20:09 Uhr)
@ Stern
nicht wo ist das Problem, sondern wo ist mein Komentar? werden denn hier nur den Komentare abgebildet, die den Herren vom Stern in den Kram passen? Mich wundert die recht große klaffende Lücke im Thread zum Artikel "Lidl gibt Bespitzleung zu" vom heutigen Tag (27.03 zwischen 10:33 und 18:42). Hat denn da etwar keiner diesen Artikel Komentiert???
Ich schon, aber zu sehen ist nichts.
Sie regen sich über Bespitzelungen auf, treten aber die Meinungsfreiheit mit Füßen.
Soll man Sie ernst nehmen, oder sind Sie nicht besser als Lidl, Hauptsache die Auflage stimmt.
Danke schön, dass kann man sich sparen...
MEHR ZUM ARTIKEL
 
stern.de in Social Networks
 
Mobil
 
Widgets
 
 
Adobe Flash Player