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Mit dem Fahrrad zur Arbeit: Fahrradpendler haben besseren Sex

Wir wussten ja, dass Radfahren gesund ist. Jetzt ergab eine neue Umfrage: Wer nach der Arbeit aufs Rad statt in die U-Bahn steigt, hat im Bett mehr Energie.

Fahrradfahrer glauben, dass sie mehr vom Leben haben

Fahrradfahrer glauben, dass sie mehr vom Leben haben

Mehr Sex durch Radfahren? Das scheint zu funktionieren. Eine Umfrage des britischen Cyclescheme-Programms ergab, dass rund 40 Prozent der Fahrradpendler besseren Sex haben, seitdem sie nicht mehr in überfüllten U-Bahnen oder im Stau stehen.

Radfahrer sind produktiver und zufriedener

Der Sex ist dabei nur einer von vielen positiven Nebeneffekten. Wer Rad fährt, lebt gesünder und zufriedener. Fast jeder der Befragten gab an, durch das Radfahren nach der Arbeit besser abschalten zu können. Bei 66 Prozent hatte das positive Auswirkungen auf die Beziehung zum Partner – was sich bei immerhin jedem Vierten direkt auf das Sexleben auswirkte.

Radfahrer sind auch bei der Arbeit produktiver als ihre Kollegen. Über die Hälfte der Befragten gab an, durch das Radfahren belastbarer geworden zu sein. Acht von zehn Radfahrern sind weniger gestresst und haben mehr Energie als früher; ein Drittel fühlt sich kreativer. Befragte Arbeitgeber bestätigen, dass ihre radelnden Mitarbeiter produktiver sind – und seltener krank.

Briten sollen mehr Radfahren

Das Cyclescheme-Programm will die Briten zum Radfahren bewegen. Wer sich ein neues Rad kauft, kann über das Programm bis zu 42 Prozent der Kosten sparen. Botschafterin des Programms ist die Rennradfahrerin Sarah Storey, mit elf Goldmedaillen eine der erfolgreichsten Paralympic-Sportlerinnen Großbritanniens. Dass Radfahrer zufrieden und erfolgreich sind, findet sie einleuchtend: "Tägliche Bewegung sorgt für einen Energieschub. Die Leute sind produktiver und fokussierter. Weil sie aktiver sind als ihre Kollegen, steigen sie die Karriereleiter schneller hinauf."

99 Prozent der Befragten würden Radfahren übrigens weiterempfehlen. Davon können öffentliche Verkehrsmittel nur träumen, allerdings überraschen diese Zahlen wenig: Schließlich hat mit Cyclescheme ein Verein zur Förderung des Radfahrens die Umfrage in Auftrag gegeben.

Carl Philipp Walter

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.