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"Determinance": Über den Wolken

Trash in luftiger Höhe: Warum "Determinance" mehr Schwertkrampf denn -kampf ist, verrät der Test.

Die Idee hat durchaus Potenzial: ein Schwertkampfspiel, bei dem einzelne Bewegungen rein mit der Maus ausgelöst werden würden. Schon bei der Installation kommen allerdings erste Zweifel auf: Gerade einmal 175 Megabyte nimmt "Determinance" in Anspruch. Hochaufgelöste Texturen, effektreiche Animationen und Sprachausgabe dürften sich damit erledigt haben, und tatsächlich: Nichts dergleichen gibt es davon später im Spiel zu finden. Spaß allerdings noch weniger.

Auch auf ein Intro muss der angehende Highlander von morgen verzichten. Stattdessen schmeißt ihn das Programm mitten ins Geschehen. Schauplatz ist irgendein Planet irgendwo im Universum, wo sich heldenhafte Cyberoutlaws mit Schwertern, Äxten oder Dolchen duellieren. Und weil das Ganze ja total abgedreht und spacig ist, finden die Stechereien nicht auf dem Boden statt, sondern hoch oben in den Lüften. Da hat wohl jemand zu viel "Matrix" geschaut ...

Die Kämpfe laufen wie bei Beat'em Ups rundenweise ab. Ist die Lebensenergie futsch, kommt es zur nächsten Runde. Während des Kampfs kann angegriffen, pariert und ein Spezialschlag ausgeführt werden. Dank der grottigen Steuerung sind die Kämpfe so zäh wie Kaugummi. Zwar hebt der eigene Recke brav den Schwertarm in die entsprechende Richtung, in die die Maus bewegt wird, sowas wie Dynamik will beim anschließenden Schwung allerdings nicht aufkommen. Zudem ist dank der ungelenken Steuerung mit der Tastatur ein gezieltes Zustechen schlicht unmöglich, weshalb die Resultate der Duelle mehr ein Produkt des Zufalls als des wahren Könnens sind.

Nicht minder trist ist die optische Präsentation: Die Darstellung von Wasser gleicht einer dichten Wolkendecke - von Transparenz haben die Entwickler offenbar noch nie etwas gehört. Die Animationen sind spärlich und die Hintergründe ziemlich fad. Bis auf gelegentlich "Aaahs" und "Ooohs" sind außerdem keine Sprach-Samples im Spiel vorhanden. Textwüsten dafür umso mehr.

Determinance

Hersteller/Vertrieb

Lexicon Entertainment/dtp

Genre

Action

Plattform

PC

Preis

ca. 20 Euro

Altersfreigabe

ab 12 Jahren

Den 20 Euro Anschaffungskosten wird dieser Trash-Titel, der auf dem technischen Stand der Jahrtausendwende ist, jedenfalls in keinster Weise gerecht. Finger weg!

Jens-Ekkehard Bernerth/Teleschau / TELESCHAU
Themen in diesem Artikel
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.