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"George der aus dem Dschungel kam": "Vorsicht ... Baum"

Die Versoftung der Cartoon-Reihe von Jay Ward entpuppt sich leider als maue Merchandising-Ware.

Was keiner weiß: Tarzans bescheuerter, kleiner Bruder heißt George. Gesegnet mit einer unglaublichen Naivität und gestraft mit wenig Hirn, muss der König des Urwalds in der Umsetzung von Jay Wards Comic-Serie (Super RTL) rennend und springend durch ziemlich banale Level gesteuert werden. Dabei spricht das Spiel vor allem die jüngste Zocker-Generation an: Der Leopardenfell-Träger mit der verwegenen Haartolle hopst fröhlich von links nach rechts auf vorgegeben Pfaden durch den bunt gestalteten Urwald, haut hier und da mal zurückhaltend agierende Gegner aus den Latschen und trifft schließlich auf einen dicken Endboss. Wer hier laut "retro!" schreien möchte, möge dies bitte tun.

Wie in klassischen Jump&Runs pflastern Münzen Georges Weg durch das Dickicht. Nach 50 ergatterten Silberlingen gibt es zur Belohnung ein Extraleben. Die sind auch bitter nötig, denn auf Continues hat Hersteller Crave Entertainment unverständlicherweise verzichtet. Für Frust sorgt auch die ungenaue Steuerung, die manch vermeintlich einfach erscheinende Stelle zu einem Geduldsspiel ausarten lässt - etwa wenn bei Endgegner Slappy vor dessen Energiewelle weggerannt werden muss, George sich aber nur träge in Bewegung setzt. So geht die Energie, die in Form von Bananen dargestellt wird, schneller flöten, als es einem lieb ist.

Sind die zähen Widersacher geschafft, darf der Lianenkraxler auf dem Rücken seines Elefanten von unten nach oben durch ein 3-D-Level galoppieren. Sonderlich anspruchsvoll gestaltet sich diese Aufgabe allerdings nicht, was auch für die sporadisch eingeflochtenen Quick-Action-Momente gilt, bei denen zum richtigen Zeitpunkt die richtige Taste gedrückt werden muss.

George der aus dem Dschungel kam

Hersteller/Vertrieb

Crave Entertainment/dtp

Genre

Jump & Run

Plattform

PlayStation2, Nintendo DS, Wii

Preis

ca. 40 Euro

Altersfreigabe

o.A.

"George der aus dem Dschungel kam" reiht sich leider nahtlos in die Reihe der mauen Lizenz-Spiele ein, was vor allem dem tempoarmen, ideenlosen Gameplay und der trägen Steuerung geschuldet ist. Darüber können nicht einmal die gute Leistung der deutschen Sprecher und die nett anzuschauende Cel-Shading-Grafik hinwegtäuschen.

Jens-Ekkehard Bernerth/Teleschau / TELESCHAU
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Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.