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Apple verliert Anspruch auf Bezeichnung "App Store": Amazon darf "Appstore" als Namen behalten

Eine Richterin in den USA hat entschieden, dass Apple Amazon nicht davon abhalten kann, den Namen "Appstore" zu verwenden.

Eine Richterin in den USA hat entschieden, dass Apple Amazon nicht davon abhalten kann, den Namen "Appstore" zu verwenden.

Apple hatte eine einstweilige Verfügung beantragt, um Amazon daran zu hindern, den Namen "Appstore" für seine geplante App-Verkaufsplattform zu nutzen. Laut des Richterspruchs konnte Apple jedoch nicht beweisen, dass eine Nutzung des Namens durch Amazon die Kunden verwirren würde. Auch mit Microsoft befindet sich Apple im Streit um das Namensrecht. Apples eigener "App Store" ist seit Juli 2008 online und kann mittlerweile 15 Milliarden Downloads aufweisen.

Apple hat den Namen "App Store" bisher noch nicht als Marke schützen können. Ein Verfahren dazu ist noch anhängig.

Die Richterin Phyllis Hamilton schrieb in ihrem 18-seitigen Dokument: "Apple hat nicht beweisen können, dass der Ausdruck `App Store´ so bekannt ist, dass eine anderweitige Nutzung für Verwirrung sorgen könnte. Die Beweislage zeigt nur, dass Apple eine Menge Geld in Werbung und Vermarktung gesteckt hat und eine große Anzahl an Apps über den ¿App Store´ verkaufen konnte. Es wird ebenfalls bewiesen, dass die Marke bekannt ist, jedoch wird der Begriff auch von anderen Firmen genutzt - als beschreibende Bezeichnung für eine Plattform, auf der Anwendungen für mobile Geräte angeboten werden."

TR / Tech Radar
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