Bill Gates "64-Bit-Chips gehört die Zukunft"


Nach Einschätzung von Microsoft Firmen-Gründer Bill Gates wird es im Jahr 2005 fast nur noch Personal Computer mit 64-Bit-Chips geben. Diese Technologie wurde bisher hauptsächlich für große Server benutzt.

Bis zum Jahr 2005 wird es nach Einschätzung von Microsoft-Gründer Bill Gates fast nur noch Chips für Personal Computer mit der neuen 64-Bit-Technologie geben. Bis Ende 2005 werde der Anteil der 64-Bit-Chips von heute nur wenigen auf nahezu 100 Prozent ansteigen, sagte Gates in Seattle.

Im vergangenen September brachte der Chiphersteller AMD erstmals Prozessoren mit der bislang nur großen Servern vorbehaltenen Technologie auch für Personal Computer auf den Markt. Der große Konkurrent und weltweite Marktführer Intel will dagegen erst die Entwicklung entsprechender Software abwarten, die diese Technologie auch nutzen kann. Microsoft hatte unterdessen eine auf 64 Bit optimierte Version seines Betriebssystems Windows XP angekündigt.

Aufwändige Software läuft schneller

64-Bit-Prozessoren bieten gegenüber den herkömmlichen 32-Bit-Chips einen deutlich größeren Speicher. Software oder auch Computerspiele, die immer aufwendiger programmiert werden und immer mehr Rechenleistung benötigen, können damit deutlich schneller laufen.

DPA DPA

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