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Erdbeben in Japan führte zu Lieferengpässen bei Sony Ericsson Sony Ericsson meldet Absatzrückgang nach schwierigem Quartal


Sony Ericsson hat sein Finanzergebnis für das vergangene Quartal bekannt gegeben.

Sony Ericsson hat sein Finanzergebnis für das vergangene Quartal bekannt gegeben.

In den drei Monaten von April bis Juni 2011 konnte der Konzern lediglich 7,6 Millionen Mobiltelefone verkaufen. Eigentlich war ein Absatz von acht bis elf Millionen Geräten erwartet worden. Die schlechte Bilanz ist laut dem Konzern auf Lieferengpässe zurückzuführen, die durch das Erdbeben in Japan entstanden sind.

Sony Ericsson schaut aber optimistisch in die Zukunft und meint, dass das schlimmste bereits überstanden ist. Von der zweiten Jahreshälfte wird erwartet, dass sich die Verkaufszahlen wieder erholen.

Bert Nordberg, Firmenchef von Sony Ericsson, sagt: "Es gibt vielleicht noch ein paar Nachwirkungen. Aber innerhalb unserer Planung liegt er (der Lieferengpass) bereits hinter uns."

Sony Ericsson hatte große Erwartungen für 2011, nachdem der Konzern auf dem im März stattfindenden Mobile World Congress in Barcelona vielversprechende, neue Smartphones wie das Sony Ericsson Xperia arc und das lange erwartete PlayStation-Phone Xperia PLAY vorgestellt hatte.

Neben den sich normalisierenden Lieferbedingungen, setzt der Konzern seine Hoffnungen derzeit auf Android. Ob sich dieser Schritt auszahlt, wird der nächste Quartalsabschluss zeigen.

TR Tech Radar

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