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POCKET TANKS 1.0: Gleich habe ich dich!

Programm: Pocket Tanks 1.0

System: Windows 95/98/ME/NT/2000

Autor: BlitWise

Preis/Sprache: 15,99 US-Dollar/Englisch

Dateigröße: 2,9 MB

Zwei Panzer stehen sich im hügeligen Terrain gegenüber. Beide haben es aufeinander abgesehen. Gewinnen kann am Ende aber nur der Panzerführer, der zuerst den richtigen Abschusswinkel, die perfekte Schussgeschwindigkeit und die passende Munition findet.

Zahllose Spezialmunition

Das bunte DirectX-Spiel »Pocket Tanks« setzt einen alten Klassiker neu für den Computer um. Und wie. Bei jedem Start des Spiels wird eine neue Berglandschaft mit unterschiedlichen Niveaus und spitzen Bergen generiert. In diese Landschaft platziert das Spiel zwei einfache Panzer. Einen Panzer steuert der Spieler, der andere wird von einem Freund oder vom Computer bedient. Im Gegensatz zu ähnlichen Klonen verschießt »Pocket Tanks« keine Einheitsmunition, sondern nutzt zahllose Spezialbomben. Die werden vor einer Session gerecht unter den Kontrahenten verteilt.

Im Spiel selbst legt der Anwender per Mausklick den Abschusswinkel fest, bestimmt also den Neigungswinkel des Kanonenrohres. Auch die Abschusswucht lässt sich auf einer Skala von 1 bis 100 vorgeben. Ziel ist es natürlich, den gegnerischen Panzer frontal zu treffen, um ihm auf diese Weise Punkte abzuzwacken. Das langsame Herantasten an die perfekte Kombination aus Abschusswinkel und -wucht wird hier allerdings auf die Spitze getrieben: Die Panzer können sich in jeder Runde auch noch frei nach rechts oder links bewegen und so den Schüssen des Gegners ausweichen.

Sehenswerte Animationen

Das Hin und Her des Gegners wiegt allerdings nicht schwer, wenn die richtige Bombe ins Rohr gesteckt wird. Da gibt es Lenkraketen, in den Untergrund eintauchende »Würmer«, virtuelle Feuerstürme und Streubomben, die nach dem Aufschlag das gesamte Umland zerfetzen. Die Animationen der explodierenden Geschosse sind absolut sehenswert und allein ein Grund, sich an diesem Klon die Zähne auszubeißen. 30 Bombenarten gibt es in der Testversion, die gleiche Zahl kommt noch einmal in der Vollversion dazu.

Carsten Scheibe

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