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TESTS: Ludgers Bad Trip in ElektroCandyland

Ludger hat Kummer. Da hat er nur ein einziges Mal vergessen, im Keller die Tür zum Vorratskeller abzuschließen. Jetzt haben sich dort gefräßige Monster aus dem All breitgemacht. Bevor es Ärger mit dem Onkel gibt, der um eingelegte Gurken und um den Jahrgangswein fürchtet,

Programm: Ludgers Bad Trip in ElektroCandyland

System: Windows 95

Autor: Niko Stark

Preis/Sprache: 24 Mark / englisch

Dateigröße: 1.500 KB

Ludger hat Kummer. Da hat er nur ein einziges Mal vergessen, im Keller die Tür zum Vorratskeller abzuschließen. Jetzt haben sich dort gefräßige Monster aus dem All breitgemacht. Bevor es Ärger mit dem Onkel gibt, der um eingelegte Gurken und um den Jahrgangswein fürchtet, beschließt Ludger, in Eigenregie für Ordnung zu sorgen. Er schultert seine Bazooka und macht sich daran, die mampfenden Monster in 120 Räumen zu beseitigen: selbst ist der Kammerjäger.

Das im japanophilen Mangastil gestaltete und perfekt animierte DirectX-Spiel macht bereits nach wenigen Minuten süchtig. Weil es auf den ersten Blick ganz leicht zu spielen ist und auf den zweiten unendlich viele Tücken zu bieten hat. Im Programmfenster ist ein Schacht zu sehen, der bis auf einen schmalen unteren Rand mit bunten Kapseln gefüllt ist. Inmitten dieser Kapseln sind die Monster zu sehen. Um an die Monster heranzugelangen, müssen die Kapseln vernichtet werden. Gut, dass Ludger mit seiner Kanone genau diese Kapseln verschießen kann. Berühren sich mindestens zwei gleichfarbige Kapseln, explodieren sie ziemlich gewaltig und lassen punktwerte Powerups auf Ludger herunterregnen, die möglichst schnell aufzusammeln sind, bevor sie sich wieder auflösen. Drei direkte Schüsse auf ein Monster lassen dieses ebenfalls explodieren. Powerups wie Bomben oder rotierende Feuerräder tun ein Übriges, um für ein sehenswertes Feuerwerk am Schirm zu sorgen.

Alle 120 Level lassen sich über ein Zugangspasswort direkt aufrufen. Eine Highscore-Tabelle speichert zudem den Punktestand der zehn Besten. In der Testversion lassen sich »nur« 20 Räume spielen das reicht bereits für ein Wochenende.

Carsten Scheibe

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