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"The Whispered World": Schwermütiger Spaßmacher

Mit "The Whispered World" liefert Daedalic nach "Edna bricht aus" ein weiteres Adventure-Juwel im klassischen Stil, das den Spieler diesmal in eine bezaubernde Märchenwelt entführt.

Made in Germany" ist bei Adventures mittlerweile ein echtes Qualitätssiegel. Nach "Jack Keane", "Edna bricht aus" und "The Book of Unwritten Tales" lässt nun Daedalics "The Whispered World" alte Genre-Tugenden wieder aufleben. Mit einer anrührend-witzigen Geschichte um den melancholischen Clown Sadwick wecken die Hamburger Entwickler beim Spieler nicht nur Beschützerinstinkte, sondern auch die Lust am Erkunden, Erleben und Knobeln.

Retro ist in: Lange Zeit trauerten Adventure-Fans der Ära der großartigen LucasArts- und Sierra-Adventures nach, die mit abgefahrenen Storys und ungeheurer Rätselvielfalt an den Bildschirm fesseln konnten. "The Whispered World" aus dem Hause Daedalic besinnt sich auf diese Glanzzeiten des Genres zurück und ist dabei so liebenswürdig ausgefallen, dass man bereits beim Einstieg von der Nostalgie übermannt wird: Ein Kopierschutz mit drei bunten Runenwürfeln erinnert an die legendäre Pappdrehscheibe, die dem Klassiker "Monkey Island" beilag.

Und tatsächlich: "The Whispered World" stellt nicht hochglanzpolierte High-Tech-Grafik in den Mittelpunkt, sondern eine liebevoll ausgearbeitete Märchengeschichte mit Charakteren, die dem Spieler innerhalb weniger Minuten ans Herz wachsen. Die Inszenierung gleicht der eines altmodischen Zeichentrickfilms. Die Hintergründe und Figuren wurden mit viel Liebe zum Detail per Hand gezeichnet, Letztere bewegen sich aber manchmal etwas unbeholfen durch die Gegend - was dem Reiz des Spiels allerdings keinerlei Abbruch tut.

Schlimme Träume

Alles dreht sich um den schwermütigen Zirkusclown Sadwick, der jede Nacht von Albträumen geplagt wird. Ihm wird prophezeit, dass er die Welt in naher Zukunft zerstören wird. Weil er das aber nicht auf seine Narrenkappe nehmen möchte, macht sich der Junge auf den Weg, um das Unglück zu verhindern. Begleitet und unterstützt wird Sadwick dabei von seinem treuen Haustier Spot - einem kleinen niedlichen Wurm mit der Vielseitigkeit eines Schweizer Taschenmessers. Spot spielt vor allem in den Rätseln eine wichtige Rolle, kann er doch im Lauf des Abenteuers auf Knopfdruck verschiedene Formen annehmen. Mal muss er plattgedrückt durch Ofenrohre kriechen, dann als Feuerball Hindernisse abfackeln oder als Gewicht eine Wippe betätigen.

Dass im Leben nicht immer die einfachste Lösung die richtige ist, bemerkt Sadwick bereits in den aberwitzigen Gesprächen mit seinem Großvater - als Spieler möchte man angesichts der brillanten, verqueren Wortspiele in den erstklassig vertonten Dialogen oft einfach laut loslachen. Später wird es noch viel abstruser: Sadwick begegnet einer ganzen Reihe von verschrobenen Charakteren, unterhält sich mit sprechenden Steinen und steht schließlich nach zwölfstündiger Odyssee durch eine wunderschöne Märchenwelt vor einer schwierigen Entscheidung. Ohne zu viel zu verraten: "The Whispered World" mündet in einem ebenso traurig-schönen wie klugen Finale.

Unkonventionelle Lösungswege

Auch bei den Puzzles orientiert sich "The Whispered World" an den Genre-Klassikern, sprich: Es sollten auch reichlich unkonventionelle Lösungswege in Betracht gezogen werden. Abgesehen von einer Hotspot-Anzeige liefert das Spiel beim Knobeln jedoch nur wenig Hilfestellungen - weder in den Dialogen noch mit einer Logbuch-Funktion. Das führt leider dazu, dass man bei knackigen Rätseln oft einfach alle Optionen durchprobiert. Ansonsten bietet die Point & Click-Steuerung über ein kleines Pop-Up-Menü mit den Handlungsmöglichkeiten Anschauen, Verwenden und Sprechen viel Komfort beim Erforschen von Sadwicks Welt.

The Whispered World

Hersteller/Vertrieb

Daedalic / Koch Media

Genre

Adventure

Plattform

PC

Preis

ca. 35 Euro

Altersfreigabe

ab 6 Jahren

Neben "The Book of Unwritten Tales" ist "The Whispered World" bislang das unbestrittene Adventure-Highlight dieses Jahres. Knobelfreunde mit Faible für ungewöhnliche Märchengeschichten und schrägen Humor kommen hier voll auf ihre Kosten. Aber auch alle anderen dürfen ruhig einen Blick riskieren.

Herbert Aichinger/Teleschau / TELESCHAU
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.