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Bandbreitenprobleme: US Army sperrt Youtube und Myspace aus

Das US-Verteidigungsministerium wird seinen Soldaten im Ausland den Zugang zu 13 Webseiten sperren, darunter Youtube und Myspace. Offizielle Begründung: Sicherheitsbedenken und die Belastung des Armynetztwerks.

US-Soldaten im Ausland werden auf den Kontakt zu Freunden und Bekannten über einige populäre Websites künftig verzichten müssen. Wie aus einer Mitteilung von General B.B. Bell hervorgeht, wird das US-Verteidigungsministerium den Zugang zu YouTube, MySpace und elf anderen Websites künftig blockieren. Damit solle die Sicherheit verbessert, aber auch die Belastung für das Netzwerk der US-Streitkräfte reduziert werden. Das Surfen im Internet in der Freizeit beeinträchtige die Bandbreite des Netzwerks und sei eine erhebliche Sicherheitsgefahr, erklärte Bell.

Die US-Soldaten können zwar weiter über ihre persönlichen Computer ins Internet gehen, für Soldaten im Irak und Afghanistan sind die Militärrechner aber oft der einzige zur Verfügung stehende Online-Zugang. Irakische Aufständische nutzen mindestens seit Herbst YouTube, um ihre Propagandavideos zu verbreiten. Das US-Heer begann im Gegenzug kürzlich damit, dort Videos von erfolgreichen Einsätzen gegen Aufständische oder von Soldaten in freundlichem Kontakt mit Irakern zu zeigen.

AP / AP
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