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Lokale Suchmaschinen: Alles auf einer Karte

Neuerdings vereinen sich im Internet Branchenverzeichnisse und Stadtpläne zu lokalen Suchmaschinen - und machen gedruckte Gelbe Seiten damit endgültig überflüssig.

Von Maximilian Geyer

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier: Immer noch werden jedes Jahr 27 Millionen Exemplare der Gelben Seiten gedruckt. Wozu? Die neuen Onlineverzeichnisse für Firmen und Geschäfte sind dem schweren Branchen- Telefonbuch haushoch überlegen: Sie sind schneller, vielseitiger und informativer. Und beliebt: Laut einer Studie der Internetmarktforscher Fittkau & Maaß suchen hierzulande bereits mehr als ein Drittel der Internetnutzer nach örtlichen Händlern und Dienstleistern zunächst im WWW. "Lokale Suche" nennen Onlinefachleute das. Und sie finden es aufregend, weil Werbung für diese Zielgruppe so schön einfach ist: Die verrät nämlich freiwillig, was sie interessiert – und auch noch, wo sie dies tut.

Schon lange machen die Verleger der gedruckten Gelben Seiten deshalb ihre Daten auch im Internet zugänglich. Doch widmen sich nicht nur Buchverlage, sondern auch Internetfirmen wie Google oder Yahoo der "lokalen Suche". Und sie bringen Funktionen mit, die alle technischen Möglichkeiten des Internets ausreizen. Firmenname, Adresse und Telefonnummer erscheinen fast beiläufig auf dem Schirm – und werden gleich nach Relevanz oder Entfernung vom eigenen Standort sortiert. Dazu wird die genaue Lage in einem Stadtplan angezeigt, auf Wunsch die Fahrtroute dorthin geplant oder per Mausklick sogar über das Netz ein kostenloser Telefonanruf zur Firma geschaltet. Auch wenn die Dienste größtenteils auf gleiche Karten- und Datenquellen zurückgreifen, unterscheiden sich die Karten- Suchmaschinen vor allem bei der Bedienung, wie der stern-Praxistest bei sechs großen Anbietern ergab.

Das klassische Branchenbuch ist überflüssig

Überall gilt: Das Kartenmaterial im Internet macht gedruckte Stadtpläne ebenso überflüssig wie gedruckte Branchenbücher. Karten sind für jedes noch so kleine Dorf verfügbar und stets auf dem neuesten Stand. Intelligente Dienste zeigen gleich mit an, auf welchen Straßen sich gerade der Verkehr staut oder wie das Wetter in einer bestimmten Stadt ist. Und die Routenplanung lässt sich verbinden mit der Suche nach Geschäften oder Restaurants, die auf dem Weg liegen. Dank der in viele Internetpläne integrierten Luftbilder weiß man sogar schon vor der Reise, wie es am Zielort aussieht - zumindest aus der Vogelperspektive.

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.