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Softwarepanne: Der Weihnachtsmann, das Chat-Ferkel

Kinder chatteten gerade mit dem Weihnachtsmann, als dieser das Gespräch von Pizza auf Oralsex lenkte. Wenig später beschimpften sich beide Parteien als "Bastard". Also ein ganz normaler Gesprächsverlauf im Internet? Nein - denn der Weihnachtsmann war ein Chat-Roboter von Microsoft.

Peinliche Panne mit künstlicher Intelligenz: Ein von Microsoft eingestellter digitaler Weihnachtsmann für das Chatten im "Windows Live Messenger" hat nicht etwa saisonübliche Sprüche von sich gegeben, sondern Themen angesprochen, die in den USA als "sexuell explizit" bezeichnet werden.

Der automatisierte "Santa Claus" als Chat-Partner wurde von Microsoft bereits im vergangenen Jahr eingerichtet. Das Unternehmen lud dazu ein, die Adresse northpole@live.com in die Kontaktliste des Messenger-Programms zu übernehmen und dann mit dem Weihnachtsmann zu plaudern. Das haben auch die minderjährigen Nichten eines Lesers des britischen IT-Portals "The Register" getan. Sie fingen mit dem künstlichen Chat-Wesen ein Gespräch über Pizza an, wunderten sich dann aber, als der Weihnachtsmann daraufhin das Thema wechselte und von Oralsex sprach. Das Web-Portal prüfte die Sache nach und konnte den eigentümlichen Verlauf der Kommunikation bestätigen.

Nach wiederholten Bitten um eine Pizza antwortete der digitale Santa Claus: "You want me to eat what?!? It's fun to talk about oral sex, but I want to chat about something else." ("Du willst, dass ich was esse?!? Es macht Spaß, über Oralsex zu reden, aber ich möchte über etwas anderes chatten.") Schließlich beschimpften sich die beiden Chat-Partner gegenseitig als "dirty bastard". Microsoft reagierte auf die Veröffentlichung von "The Register", indem es den Weihnachtsmann aus dem Netz nahm. Firmensprecher Adam Sohn erklärte, die Entwickler hätten versucht, den Wortschatz von Santa Claus zu säubern. Aber selbst nach Veränderungen im Software-Code hatte Microsoft kein rechtes Vertrauen mehr in seinen künstlichen Chat-Weihnachtsmann.

Santa Claus ist nur einer von mehreren Software-Agenten, mit denen man im Live Messenger chatten kann. Zuletzt tauchte er zwar in einer Kontaktliste noch als "online" auf. Aber Versuche einer Kontaktaufnahme beschied er mit eisernem Schweigen.

Jessica Mintz/AP / AP
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.