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Editorial: Traumziel Amerika

Liebe stern-Leser!

Es war ein Deutscher namens Peter Minuit, der 1626 den Indianern Manhattan für 60 Gulden abkaufte. General Steuben, ein preußischer Offizier, führte Washingtons Heer zum Sieg über die Briten und erkämpfte so die Unabhängigkeit Amerikas. Berühmte amerikanische Namen wie Boeing, Chrysler, Firestone, Guggenheim oder Rockefeller haben deutsche Wurzeln. Zwei US-Präsidenten, Herbert Hoover und Dwight D. Eisenhower, waren deutscher Abstammung. Und auch die Familie von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld kommt aus Weyhe-Sudweyhe bei Bremen.

Jeder sechste US-Bürger hat deutsche Vorfahren. Eine erstaunliche Zahl. Sie ist Ergebnis einer der größten Völkerwanderungen der Geschichte: Fast 20 Millionen Menschen, darunter mehr als fünf Millionen Deutsche, emigrierten im 19. Jahrhundert nach Amerika.

In unserer Titelgeschichte (S. 28) beschreiben wir, wie nach Fürstenwillkür und Fremdherrschaft, nach Hungersnot und Verfolgung Amerika für viele zum Ziel ihrer Träume wurde: das Land der Freiheit und der unbegrenzten Möglichkeiten. Sie verkauften Hab und Gut, Haus und Hof und schlugen sich nach Bremerhaven und Hamburg durch, um per Schiff in die Neue Welt zu reisen. Welche Strapazen die Menschen dabei erlitten, kann sich stern-Redakteur Alexander Kühn, 29, heute lebhaft vorstellen. Zusammen mit dem Fotografen Klaus Andrews begleitete er 16 Freiwillige, die für eine ARD-Serie auf einem Segelschiff wie damals von Bremerhaven nach New York über den Atlantik fuhren. Abenteuer und Langeweile, Übelkeit und Heimweh - in den 69 Tagen war alles dabei.

Alexander Kühn hatte mit Seefahrt bisher nichts zu tun. Geboren im badischen Rastatt, am Fuße des Schwarzwalds, studierte er Theaterwissenschaft und absolvierte die Henri-Nannen-Journalistenschule. Allerdings hat er Verwandte in Amerika: Seine Großtante Lya wanderte nach dem Ersten Weltkrieg nach New York aus, wo sie einen Berliner kennen lernte. Deren Tochter lebt heute noch in Florida.

Herzlichst Ihr


Thomas Osterkorn

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.