HOME

Geburt: Schmerzlinderung: Ein Kamm in der Hand soll Wehen erträglicher machen

Um die Schmerzen während der Geburt zu lindern und erträglicher zu machen, lassen sich viele werdende Mütter eine Periduralanästhesie (PDA) setzen. Als natürliche Alternative soll ein Kamm in der Hand helfen.

Ein Paar hält sich an der Händen, die Frau ist schwanger

Ein Kamm in der Hand stimuliert Akupunkturpunkte, wodurch Endorphinen ausgeschüttet werden (Symbolbild)

Getty Images

Bei vielen Müttern scheinen die Schmerzen nach der Geburt vergessen zu sein, wenn sie ihr Kind das erste Mal im Arm halten. Doch während der Geburt ist der Körper einer Extremsituation ausgesetzt. Um die Schmerzen zu lindern, greifen viele werdende Mütter zu einer schmerzlindernden Regionalanästhesie, der Periduralanästhesie (PDA). Als natürliche Alternative empfehlen Experten, einen schmalen Kamm in der Hand zu halten. Die Zähne des Kamms drücken auf Akupunkturpunkte in der Hand und stimulieren sie. Dadurch wird die Ausschüttung von Endorphinen, also Glückshormonen, gefördert. Die Akupunkturpunkte liegen am Übergang der Finger zur Handfläche.

Ein Post der amerikanischen Agentur für Geburts- und Babyfotografie "Fox Valley Birth and Baby", in dem über die Kamm-Mathode informiert wird, geht grade auf Facebook viral. Doch die natürliche Alternative zur PDA ist ein altbewährtes Mittel, das aus der traditionellen chinesischen Medizin bekannt ist. Unter dem Post sammeln sich bereits fast 14.000 Kommentare. Frauen teilen ihre positiven Erfahrungen mit der Akupunktur durch die Kammzähne und danken der Agentur für die hilfreiche Information. 

Did you know a comb can be used during labor?! And no its not for your hair. When gripped in your hands, a comb can...

Gepostet von Fox Valley Birth and Baby am Montag, 15. Juli 2019

Die Methode ist aus der traditionellen chinesischen Medizin bekannt

Außerdem sollen die Schmerzen, die bei dem Druck in die Handfläche entstehen, das Gehirn von den Wehenschmerzen ablenken. Es kann sich nur auf einen Schmerz konzentrieren. Da der Schmerz in den Händen näher am Gehirn entsteht, würde es sich auf diese Stelle fokussieren. RTL berichtet über eine Studie der Universität Teheran, die aufzeigt, dass eine Geburt mit Akupressur kürzer und schmerzloser verläuft. Werden während der Wehen Akupunkturpunkte stimuliert, verkürzt sich die aktive Geburtsphase und die Schmerzintensität verringert sich.

Quelle: Facebook-Post, RTL

fis
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity