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Halloween-Umfrage: Jeder Vierte stellt sich tot, wenn die Monster klingeln

Fast jedes zweite Kind zieht Halloween verkleidet durch die Straßen, um Süßigkeiten zu sammeln. Aber nicht alle Deutschen öffnen auch die Tür.

Am 31. Oktober sind kleine Ungeheuer, Hexen und Vampire wieder monstermäßig beliebt: Zwei Drittel der Deutschen (68 Prozent) feiern Halloween. Bei den Kleinen ist das Fest besonders beliebt: Drei Viertel der deutschen Familien mit Kindern unter 14 Jahren (74 Prozent) gehen Halloween-Bräuchen nach, fast die Hälfte (45 Prozent) gestaltet eigenhändig einen Kürbis und jeder achte Vater und jede achte Mutter (13 Prozent) verkleidet sich selbst zu Halloween. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage von deals.com, einem Portal für Gutscheine und Rabatte, hervor.

Kein Halloween ohne "Süßes oder Saures": Fast jedes zweite Kind (45 Prozent) zieht durch die Straßen, um möglichst viele Süßigkeiten zu sammeln.

55 Prozent der Haushalte beglücken die kleinen Hexen und Monster, die an der Tür klingeln, mit kleinen Geschenken und geben dafür im Schnitt 14 Euro aus.

Verteilt werden vor allem Süßigkeiten (95 Prozent) und Früchte (22 Prozent) - von unvorbereiteten Gönnern gibt es auch mal Geld oder Gutscheine (sechs Prozent).

In Bremen haben die Geister nur wenig zu lachen

Doch das "Monster"-Fest ist für viele mit echten Schrecken verbunden: Durchschnittlich acht Mal wird es zu Halloween an der Tür klingeln. Kein Wunder also, dass 25 Prozent gelegentlich so tun, als wären sie nicht zu Hause - jeder Siebte (15 Prozent) ist einfach nur genervt vom Klingel-Horror.

Die Nacht der Geister findet in Berlin die meisten Anhänger: Ganze 84 Prozent der Hauptstädter gehen Halloween-Bräuchen jedweder Art nach und geben dabei fast 20 Euro für Süßigkeiten aus. Elf Mal klingeln die Kinder im Schnitt im Laufe des Abends an Berliner Türen - nur in Brandenburg sind es mehr (13 Mal).

Gruselfrei hingegen geht es bei den größten Halloween-Muffeln in Bremen zu: Gerade mal drei Kinder lassen sich hier im Schnitt blicken - und nur 29 Prozent der Bremer haben etwas für Halloween übrig.

25 Euro für Werwolfklauen und Vampircapes

An Halloween darf die entsprechende Verkleidung nicht fehlen: Jeder Dritte kauft seinem Kind ein Kostüm zu Halloween, um den Gruselspaß der Kleinen perfekt zu machen. Jedes achte Kind geistert in selbstgenähter oder selbstgebastelter Montur durch die Straßen. Die Eltern schrecken dabei nicht vor Kosten zurück: 25 Euro geben sie im Schnitt aus, um ihre lieben Kleinen in grausige Monster zu verwandeln.

Laut den Halloween-verliebten Eltern blickt das Gruselfest einer schaurig-rosigen Zukunft entgegen: 40 Prozent sind fest davon überzeugt, dass sich die Halloween-Tradition in Deutschland weiter etabliert. Doch trotz aller Begeisterung weiß nur jeder Zweite (55 Prozent), an welchem Tag Halloween genau gefeiert wird und gerade mal jeder Dritte (35 Prozent) kennt die Bedeutung und den Ursprung des Festes. Kein Wunder, dass auch Kritik laut wird: Etwa ein Drittel (36 Prozent) der kinderlosen Befragten und 29 Prozent der Eltern halten Halloween für großen Quatsch nach amerikanischem Vorbild, der in Deutschland nichts verloren hat.

Die repräsentative Umfrage wurde im Oktober 2014 unter mehr als 1000 deutschen Verbrauchern durchgeführt.

bal/ots
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