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Was Kinder über Donald Trump denken "Hättest du Trump gern als Vater?" "Nein, ich hätte Angst, dass er meine Mutter tötet"

Kinder beantworten die Frage, was sie Donald Trump halten
Unbefangen und ehrlich sagen amerikanische Kinder beim Straßeninterview, was sie über Donald Trump denken. "Er sollte als Klempner arbeiten", antwortet der Junge links auf die Frage, welchen Beruf Trump ausüben sollte, "dann müsste Toiletten reinigen." 
© Screenshot Jimmy Kimmel Live/Youtube
Jimmy Kimmel wollte wissen, was Kinder vom President elect halten. Im Straßeninterview gaben sie gnadenlos ehrlich Antwort: Weder als Vater noch als Babysitter wollten die jungen Amerikaner ihn haben.

Man könnte meinen, jeder Mensch auf der Welt hätte seine Meinung zu Donald Trump bereits geäußert, vor der Wahl, während der Wahl, nach der Wahl. Unterstützer, Gegner, Experten und Laien. Doch eine ganze Gruppe war bislang nicht zu Wort gekommen, befand Jimmy Kimmel, und ließ deswegen für seine Sendung "Jimmy Kimmel Live!" direkt nach der Wahl Interviews führen. Vor den ABC Studios in Hollywood ging sein Team auf die Straße, um junge Passanten nach dem zukünftigen Präsidenten ihres Landes zu befragen. 

Natürlich hatten sie alle mitbekommen, dass eine Wahl stattgefunden hat. Ebenso wussten die Kinder, wer sie gewonnen hat. Und das Stimmungsbild zu dem Ergebnis war überraschend einhellig: Richtige Fans hat Trump unter den jungen Amerikanern nicht. "Welches Gefühl hinterlässt Donald Trump bei dir?", lautete die allererste Frage an einen Jungen. "Ein skeptisches", war die prompte Antwort, "er ist wirklich unhöflich."

Die Kinder trauen Trump alles Mögliche zu

Ein Mädchen, dass neben seiner kleinen Schwester im Kinderwagen sitzt, wird gefragt, ob sie Donald Trump mag. Sofort fängt das Schwesterchen aus Leibeskräften an zu brüllen, während die Große die Frage mit einem zaghaften Kopfschütteln beantwortet. Zwei Brüder mit bläulich verspiegelten Sonnenbrillen sagen frei von der Leber weg, was sie denken. Der Jüngere beantwortet die Frage, wie er Trump beschreiben würde, mit: "Ich würde ihn als einen Idioten bezeichnen." Die beiden müssen auch auf die Frage, welchen Beruf Donald Trump stattdessen haben sollte antworten. "Er sollte die ganze Welt reinigen", sagt der Kleine. "Er sollte Klempner sein", der Große. "Dabei wird er dreckig und muss Toiletten sauber machen."

Die schwierigste Frage muss ein Mädchen beantworten: "Kannst du etwas Nettes über ihn sagen?" "Oh. Hm. Er ist nicht der allerhässlichste Mensch der Welt", ringt das Kind sich ab. Die schockierendste Reaktion zeigt ein Junge, der gefragt wird, ob er Donald Trump gern als Vater hätte. All die Milliarden des President elect können dessen Sorge nicht kaufen: "Natürlich nicht! Er könnte meine Mutter ermorden."

Ob die Kinder-Antworten in anderen Bundesländern als Kalifornien wohl genauso kritisch ausgefallen wären?

bal

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