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Stellenanzeige aus Schottland: Familie sucht Nanny, doch fünf Vorgängerinnen kündigten alle aus dem gleichen Grund

Wer diesen Job will, muss furchtlos sein: Eltern in einem schottischen Dorf sind auf der Suche nach einer Nanny für ihre beiden Kinder – für knapp 60.000 Euro im Jahr müssen sie allerdings in ein Haus ziehen, in dem es spuken soll. Fünf Vorgängerinnen kündigten bereits.

Ein Geisterhaus bei Nacht

Fünf ehemalige Haushälterinnen hielten es nicht länger in einem schottischen Geisterhaus aus und schmissen ihren Job - jetzt wird eine Nachfolgerin gesucht

Wer schon immer dem Spuk von Geisterhäusern auf den Grund gehen wollte und im besten Fall auch noch Kinder mag, kann sich seinen Traum bezahlen lassen: Eine britische Familie ist auf der Suche nach einer Nanny und lockt Interessenten mit einem großzügigen Gehalt von knapp 60.000 Euro im Jahr, wie mehrere britische Medien berichten.

Dafür müsse man auf die fünf und sieben Jahre alten Kinder aufpassen, bei Haushaltsarbeiten mithelfen und in das Haus der Familie in einem kleinen schottischen Dorf ziehen. Neben dem Gehalt winken eigenes Bad und Küche, spektakuläre Landschaften und 28 Urlaubstage, wie es in der Anzeige heißt. Der Clou, der das Herz von Hobby-Geisterjägern höher schlagen lässt: In dem historischen Gebäude soll ein Gespenst hausen.

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Die Geisterhaus-Besitzer blieben bislang verschont

Das berichten zumindest die fünf Vorgänger-Nannys, die alle im vergangenen Jahr für die Familie arbeiteten. Sie wollen mehrmals übernatürliche Kräfte bemerkt haben. Merkwürdige Geräusche, zerbrochene Gläser und Mobiliar, das sich wie von Geisterhand bewegte - das war ihnen zu viel, alle fünf kündigten ihren Job.

Die Eltern geben an, schon seit zehn Jahren in dem Haus zu leben, doch der Hausgeist scheint sie zu verschonen. Alles Widernatürliche passierte immer genau dann, wenn sie nicht im Haus waren. Für die künftige Haushälterin wichtig zu wissen: Da beide Elternteile viel arbeiten, ist sie bis zu vier Nächte in der Woche allein mit den Kindern.

Aufgrund der besonderen Umstände seien sie gerne bereit, mehr als den üblichen Lohn zu zahlen, heißt es immerhin in der Stellenanzeige. Das scheint zu wirken: Seit die Annonce online ist, kann sich die Familie vor Anfragen gar nicht retten - mehr als 2000 sind bislang eingegangen. 


jnp
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