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Neuer Band der "Silber"-Trilogie: Teenie-Sorgen und eine Fantasy-Welt

Woher kennt Secrecy die intimsten Geheimnisse von Liv? Warum wird Mia zur Schlafwandlerin? Zwei Fragen aus dem neuen Band der "Silber"-Buchreihe. Wieder verquicken sich Traumwelt und reales Leben.

Bestsellerautorin Kerstin Gier hat mit "Silber - Das zweite Buch der Träume" den zweiten Band ihrer Trilogie fertiggestellt

Bestsellerautorin Kerstin Gier hat mit "Silber - Das zweite Buch der Träume" den zweiten Band ihrer Trilogie fertiggestellt

Eine bunte Patchwork-Familie, erste Beziehungsprobleme und eine Fantasy-Traumwelt: Mit dieser Mischung ist der Erfolgsautorin Kerstin Gier erneut ein Verkaufsschlager gelungen. Ihr "zweites Buch der Träume" aus der "Silber"-Trilogie hat sofort nach Erscheinen die Spitzen der Bestsellerlisten erobert und auch dem vor einem Jahr herausgekommenen ersten Band wieder zu einem Platz unter den Top Ten verholfen. Die Fangemeinde, zu der vor allem junge Leserinnen gehören, dürfte schon jetzt sehnlichst auf den dritten und letzten Band der Jugendbuchreihe warten.

Im Mittelpunkt von Band zwei steht wieder die Ich-Erzählerin Liv Silber, die mit ihrer Familie beinahe jedes Jahr umgezogen ist. Ihr Vater ist Deutscher und wohnt jetzt in Zürich, wo ihn Liv und ihre jüngere Schwester Mia in den Weihnachtsferien besuchen. Liv und Mia leben bei ihrer aus den USA stammenden Mutter und deren neuem Lebensgefährten Ernest Spencer in London. Zur Familie gehören dort auch: Livs und Mias Kindermädchen Lottie, Ernests Sohn Grayson und dessen Zwillingsschwester Florence sowie Kater Spot und Familienhund Buttercup.

Teenie-Sorgen

Liv besucht die elfte Klasse der Frognal Academy, einer Schule im noblen Londoner Stadtteil Hampstead. Für Gesprächsstoff sorgt dort der Tittle-Tattle-Blog, der von einer mysteriösen Schreiberin namens Secrecy mit dem neuesten Klatsch und Tratsch gefüllt wird. Niemand weiß, wer Secrecy ist, aber dummerweise erfährt Liv aus dem Online-Tagebuch mehr über ihren Freund Henry, als der ihr selbst erzählt. "Sie sind jetzt seit Monaten zusammen und haben immer noch nicht miteinander geschlafen", ätzt Secrecy über Liv und Henry.

Solche Teenie-Sorgen aus dem realen Leben mischen sich in der Silber-Trilogie mit einer nächtlichen Fantasy-Welt. In ihren Träumen treffen sich Liv und ihre Freunde auf einem Korridor mit Türen, die zu den Träumen aller Menschen führen. Die Träumer können jede beliebige Gestalt annehmen; als fauchender Jaguar bietet Liv zum Beispiel einem geheimnisvollen Senator Tod Paroli. Doch die Träume sind keine Parallelwelt, sie wirken sich auf das echte Leben von Liv und ihrer Clique aus. Plötzlich wird Livs Schwester Mia zur Schlafwandlerin und läuft Gefahr, nachts aus dem Fenster zu stürzen. In einem packenden Showdown, der sowohl im Traum als auch im Wachzustand spielt, versuchen Liv, Henry und Grayson, das Schlimmste zu verhindern.

Die eigenen Träume kontrollieren

Kerstin Gier, 47, sind bereits mit ihrer sogenannten Edelstein-Jugendbuchtrilogie ("Rubinrot", "Saphirblau", "Smaragdgrün") und im Jahr 2012 mit dem Frauenroman "Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner" Bestseller gelungen. Und auch mit "Silber - Das zweite Buch der Träume" trifft sie offensichtlich den Nerv ihrer Leser(innen). Es beinhaltet Witz und Spannung - und eine gute Idee.

"Kennen Sie das? Diesen Moment vor dem Aufwachen, wenn man genau weiß, man träumt? (...) Und in diesem Moment hat man die Kontrolle über den Traum und man kann den Traum selber bestimmen", hatte Kerstin Gier im vergangenen Jahr vor Veröffentlichung des ersten "Silber"-Bandes über die Idee ihrer neuen Trilogie gesagt. Wir wäre es, wenn man seine eigene Träume kontrolliert und dabei noch mit anderen Menschen kommuniziert? Darüber habe sie schreiben wollen.

Auch im zweiten Teil ist Gier damit guter Lesestoff gelungen - übrigens rechtzeitig für die Sommerferien. Der Nachteil: Die rund 400 Seiten hat man innerhalb von drei Tagen gelesen.

Von Michael Kieffer/DPA / DPA
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