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Zettelbotschaft: Ein Zehnjähriger tröstet seine große Schwester und bei Twitter müssen alle weinen

Wenn der Bruder oder die Schwester traurig sind, geschieht es nicht selten, dass man mitweinen muss. So ist das bei Geschwistern, man neckt sich und man liebt sich. Diesen kleinen Bruder allerdings lieben jetzt noch Hunderttausende mehr.

Eine handgeschriebene Nachricht

Mit diesen Worten versucht der zehnjährige Nicholas seine Schwester aus dem Bad zu locken

"Komm raus, dann könnten wir was zusammen machen und Spaß haben und deine Laune wird besser, ok", schrieb der zehnjährige Nicholas auf einen Zettel und schob ihn unter der Badezimmertür durch. Denn dort befand sich seine große Schwester Annie, die aus Kalifornien angereist war, um ihre Familie in Virginia zu besuchen. Annie hatte sich ins Bad zurückgezogen, weil sie sich "die Augen aus dem Kopf heulte", wie sie bei Twitter schrieb. "Ich verdiene ihn nicht", schrieb die Kalifornierin noch dazu, fotografierte die tröstenden Botschaften ihres Bruders und lud sie bei Twitter hoch. Daraufhin explodierte der Social-Media-Kanal.

Mehr als 300.000 Menschen reagierten seit dem 14. Dezember unglaublich gerührt. Die Gifs in der Kommentarzeile treiben jedem, der von den Zetteln noch keine Tränen in den Augen hatte, spätestens beim Lesen der Reaktionen welche ins Gesicht.

Was genau passiert war, das Annie so traurig machte, lässt sich durch die andere Zettelbotschaft von Nicholas nur erahnen. Er schrieb: "Ani, es ist ok. Wenn sie kommt, wird sie merken, dass sie dich traurig gemacht hat, und sie wird sich entschuldigen. Alles wird wieder gut. Wenn du weiter darüber nachdenkst, macht dich das nur noch trauriger."

Vermutlich hatte sich Annie zuvor mit ihrer Freundin am Telefon gestritten, die sie offensichtlich nicht zu ihrer Familie nach Hause begleitet hatte.

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Ein weiterer Tröstversuch

Als Nicholas bemerkte, dass seine Zettel nicht wirklich dabei helfen, seine Schwester aus dem Bad zu holen, überlegt er sich eine zweite Strategie, die sie aufheitern sollte. Was hilft da besser als Geschenke? Der mitfühlende Bruder kramte vermutlich in der Schatzkiste seines Jungszimmers und zauberte hervor, wovon der hoffte, dass es bei seiner Schwester gut ankommen würde.

Als Annie das Bad verlassen hatte, klopfte er an ihre Zimmertür. Mit einem schriftlichen Weihnachtsgruß überreichte er ihr eine weihnachtlich anmutende, rot-weiß geringelte Socke, dazu einen Dollar in Form von vier 25-Cent-Münzen sowie eine Geschenkpackung mit Taschenlampe und Kugelschreiber. Letzteres war vermutlich mal ein Werbegeschenk gewesen, das bei ihm noch nicht zum Einsatz gekommen war.

Annie konnte es nicht fassen. So viel Liebe.

Quelle: Twitter

bal
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