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Vixey, die Füchsin: Wie eine britische Studentin dazu kam, eine kleine Füchsin großzuziehen

Als Gemma Holdway die kleine Füchsin Vixey verwaist in ihrem Garten fand, war das Tier gerade einmal zwei Tage alt. Inzwischen ist sie groß, gesund und bestens mit Gemmas Hunden befreundet.

Die 19-jährige Gemma Holdway mit ihrer kleinen Füchsin Vixey

Die 19-jährige Gemma Holdway mit ihrer kleinen Füchsin Vixey

Eigentlich sollte das kleine Waisenfüchslein Vixey in einem Tierkrankenhaus aufwachsen und anschließend ausgewildert werden. Die 19-jährige Engländerin Gemma Holdway hatte den Babyfuchs mit seinen vier Geschwisterchen in einem Heuhaufen in ihrem Garten gefunden und direkt echte Fachkenntnis bewiesen: Sie beobachtete erst einmal, ob die Mutter zurückkommen und sich um die Kleinen kümmern würde. Gemma hatte aber bereits den unschönen Verdacht, dass der Fuchsmutter die große Straße, die nahe des Grundstücks verläuft, zum Verhängnis geworden sein könnte. Und tatsächlich blieben die zwei Tage alten Füchslein allein. Der Mutter war offenbar etwas zugestoßen.

Gemma musste den Fuchs rund um die Uhr füttern

Da musste Gemma handeln. Sie nahm die Tiere erst einmal bei sich auf und suchte die Adresse einer Tierklinik heraus, die sich um die Aufzucht von Wildtieren kümmerte. Doch bevor die 19-Jährige alle Füchslein dorthin bringen konnte, öffnete das kleinste von ihnen – Vixey – die Augen. Und betrachtete Gemma von da an als ihre Mutter. Das war einerseits gut, weil sie bei der tierlieben Studentin definitiv in guten Händen war, andererseits wurde so die geplante Auswilderung aber unmöglich. Vixey war nun auf Menschen geprägt.

Ihre Geschwister hingegen konnten von den Mitarbeitern der Tierklinik aufgepäppelt und erfolgreich wieder in die Wildnis entlassen werden. Vixey hat ihrerseits aber ein tolles Leben mit ihrer Ersatzmutter, deren Freund Dan und den vier Hunden des Paares.

Vixey ist im Herzen ein Hund, glaubt Gemma

Gemma ist eine ausgesprochene Tierfreundin: Sie studiert Tierwissenschaften, reitet und hat Pferde, Katzen, Hamster – auf dem Bauernhof ihrer Eltern sogar Schafe. Und jetzt eben auch noch eine kleine Fuchsdame. Um die kümmerte sie sich von Anfang an rührend. Vixey musste rund um die Uhr mit der Flasche gefüttert, gebadet und bespaßt werden. Ihren Garten rüstete Gemma auf, um ihn "fuchssicher" zu machen: Raubtiere kommen nicht hinein, Vixey kann sich aber beim Toben im Freien auch nicht herausbuddeln. "Mir ist bewusst, dass sie immer ein Wildtier sein wird, sie ist auch sehr eigenwillig – aber ich weiß auch, dass sie, nun wo sie auf Menschen geprägt ist, in der Wildnis in Gefahr wäre, wenn sie allein herumläuft", sagte Gemma der "Daily Mail".

Allein ist die kleine Vixey aber nicht: In Gemmas Hunden hat sie neue beste Freunde gefunden. Mit Labrador Luna versteht sie sich besonders gut: "Luna war anfangs sehr misstrauisch und wusste nicht, was sie mit Vixey anstellen sollte", berichtet Gemma. "Sie war unsicher, wie sie mit ihr spielen sollte. Aber jetzt lieben sich die beiden." Vixey sei im Herzen ein Hund, glaubt Gemma. "Sie folgt den Hunden überall hin und ahmt deren Verhalten nach."

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Great night with my bestie Luna 😍💙💙 xxx

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Nur an der Leine führen lassen will die kleine Füchsin sich (noch) nicht. Immerhin hat sie sich daran gewöhnt, ein Halsband zu tragen. "Aber sie hasst es, wenn wir eine Leine daran befestigen. Momentan versuchen wir es mit einem Frettchengeschirr, weil es das einzige ist, das schmal genug für sie ist." 

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Cuddles last night with mum. 💙💙💙 Xxxx

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Vixey ist absolut stubenrein und verrichtet ihre Geschäfte entweder draußen oder in einem Katzenklo. Nur wenn Schuhe herumliegen, wird sie manchmal schwach – und hinterlässt in denen ihre "Spuren". Die Fuchsdame bevorzugt auch Hundefutter gegenüber gekochtem Fleisch, obwohl Gemma ihr das immer wieder angeboten hat. Und zum Schlafen kommt sie am liebsten zu Gemma ins Bett, wenn sie es sich nicht gerade unter der Couch gemütlich macht. "Auch wenn Vixey ein großartiges Familienmitglied ist, würden wir niemandem empfehlen, einen Fuchs als Haustier zu haben", warnt Gemma. "Sie sind sehr fordernd und eigentlich wirklich nicht für die Haltung im Haus geeignet."

Quellen: "Daily Mail" / Gemmas Instagram / Vixeys Instagram

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