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Testkauf: Die große Preisschau

Seit Februar 2006 schickt der stern einmal im Monat seine Testkäufer in Hamburg aus. Auf ihren Einkaufszetteln stehen über 100 Produkte. Dabei zeigen sich erstaunliche Preissprünge. Eine Auswahl

Stofftier

Steiff Classic Teddy 1909/35
Gekauft in der Steiff Galerie im Alstertal-Einkaufszentrum
  • Preis bis Juni: 109 Euro
  • seit Juli: 119 Euro + 9,2 Prozent
Pieter Coelewij (Steiff): "Unsere Großkunden haben die Erhöhung schon im Juli gefordert, weil sie nicht alle Preise zum 1. 1. 2007 erhöhen wollen."

Lack

Bahr Acryl-Weißlack seidenmatt, 2,5 Liter, gekauft bei Max Bahr, Filiale Bramfelder Chaussee

  • Preis bis Mai: 28,49 Euro
  • seit Juni: 29,99 Euro + 5,3 Prozent

Simone Naujoks (Max Bahr):

"Grund ist die extreme Erhöhung der Rohstoffpreise, sowohl für Metalle zur Verarbeitung der Farbdose als auch für Pigmentrohstoffe für den Lack."

Kleber

Uhu Montagekleber 200 g, gekauft bei Max Bahr

  • Februar und März: 4,29 Euro
  • April bis August: 4,49 Euro (+ 4,7 Prozent)
  • seit September: 4,59 Euro (+ 2,2 Prozent)
  • Gesamt: + 6,9 Prozent

Jörg Große (Max Bahr):

"Preiserhöhung des Herstellers aufgrund gestiegener Rohstoffpreise, hat nichts mit Mehrwertsteuererhöhung zu tun." Uhu (Bernd Zimmer): "Wir hatten im 1. Quartal 2006 eine Preiserhöhung. Vielleicht hat der Händler sie aus Wettbewerbsgründen in zwei Schritten weitergegeben."

Gastronomie

Schweinske: Gegrilltes Schweinesteak mit Kräuterbutter und Backkartoffel

  • Februar bis Mai: 6,60 Euro
  • seit Juni: 6,90 Euro + 4,5 Prozent

Marco Hölder (Schweinske):

"Unsere Preisempfehlungen entsprechen den Durchschnittspreisen der einzelnen Restaurants. Alle haben im Sommer die Preise erhöht. Einige haben die höhere Mehrwertsteuer schon mit eingerechnet."

Spielzeug

Playmobil Königsritterburg 3268, gekauft bei Karstadt Sport, Mönckebergstraße

  • Preis im Februar: 149,00 Euro
  • März bis Juli: 157,99 Euro (+ 6 Prozent)
  • seit August: 162,99 Euro (+ 3,1 Prozent)
  • Gesamt: + 9,4 Prozent

Elmar Kratz (Karstadt):

"Wir haben die Preiserhöhungen des Lieferanten weitergegeben. Der Preis im Februar war noch der Weihnachtsaktionspreis."

Gisela Kupiak (Playmobil):

"Unsere Handelspartner gestalten ihre Ladenpreise selbst. Wir haben unsere Abgabepreise im Februar wegen der Energie- und Rohstoffpreise und Investitionen in die Produktion um durchschnittlich 2,5 Prozent erhöht. Nach unverändert hohen Energiepreisen gab es im August 2006 eine weitere Preiserhöhung."

Zahnpasta

Dentagard, 75 ml, gekauft bei Budnikowsky, Filiale Fuhlsbüttler Straße

  • Preis im Februar: 0,59 Euro
  • März: 0,65 Euro (+ 10,2 Prozent)
  • April: 0,49 Euro (- 24,6 Prozent)
  • Mai und Juni: 0,75 Euro (+ 53,1 Prozent)
  • Juli und August: 0,59 Euro (- 21,3 Prozent)
  • seit September: 0,65 Euro (+ 10,2 Prozent)
  • Gesamt: + 10,2 Prozent

Susan Hillmann (Budnikowsky):

"Wir orientieren uns bei der Preisgestaltung am Markt. Im Februar haben wir zum Beispiel auf Schlecker reagiert, im März auf Lidl, im April auf Rossmann."

Kerstin Ketels (Colgate):

"Unsere Handelspartner sind in der Preisgestaltung vollkommen frei."

WC-Papier

Wepa "Mach mit", 3-lagig, 8 x 200 Blatt, gekauft bei Budnikowsky, Filiale Fuhlsbüttler Straße

  • Februar und März: 2,38 Euro
  • seit April: 2,59 Euro + 8,8 Prozent

Susan Hillmann (Budnikowsky):

"Wir haben eine Preiserhöhung seitens der Industrie weitergegeben."

Ernst-Peter Kattelmann, Prokurist im Vertrieb der Wepa Papierfabrik:

"Wir haben die Preise bereits Ende 2005 um sechs Prozent anheben müssen. Der Grund sind die Kostenerhöhungen, die wir zu tragen haben: Gestiegen sind vornehmlich die Energiekosten, aber auch die Rohstoffpreise und die Frachtkosten."

Wischmop

Vileda Super Mocio + Stiel, gekauft bei Budnikowsky, Filiale EKZ Hamburger Straße

  • Preis bis Juni: 7,48 Euro
  • seit Juli: 7,89 Euro + 5,5 Prozent

Susan Hillmann (Budnikowsky):

"Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 7,99 Euro. Wir liegen noch unterhalb dieser Empfehlung."

Gerlinde Kreuzinger (Vileda):

"Die Rohstoffpreise beim Stahl für die Stiele sind gestiegen."

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Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(