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Der offizielle Trabi-Kalender: Nackte Tatsachen und die Super-Pappe

Hübsche Mädchen plus DDR-Nostalgie - Dieser Kombination widmet Fotograf Andrè Groß den Trabant-Kalender. Ob Erich Honecker sich darüber freuen würde?

Januar

Januar

Autos und Erotik - diese Kombination hatte selbst in der sonst eher prüden DDR eine alte Tradition. Die auch heute noch gepflegt wird. Besonders verdient macht sich dabei der unermüdliche Fotograf Andrè Groß. Von ihm stammt nicht nur der Trabi-Kalender, er garniert auch Baumaschinen und Ifa-Lkws mit spärlich bekleideten Mädchen. Beim Trabant werden gut erhaltene Originale neben gewagten Tuning-Autos und originellen Umbauten gezeigt.

Die Fotos sehen moderner aus als die Erotika aus Honneckers Zeiten. Das liegt auch daran, dass es Groß gelingt, die erste Garde der deutschen C- und D-Promi-Sternchen für seine Projekte zu begeistern. Girls, die dann "jeden Mann oder auch Frau ins Staunen versetzen". Für Fans des unsterblichen Plaste-Autos Trabanten ist der Kalender in jedem Fall eine Zierde für die Werkstatt.

Liebgewordene Klischees kommen nicht zu kurz: Der Januar zeigt eine barbusige Schönheit im pelzigen Natascha-Look neben einer Kampfpappe der Nationalen Volksarmee. Auch die Details stimmen, wie der klassische Klappspaten.

Erich Honecker war übrigens ein großer Erotomane, der eine umfangreiche Sammlung von erotischen Filmen zusammen trug. 

Zu bestellen ist das Werk beim Fotografen selbst unter www.bigthings.eu.

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