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WEBREPORTER: Exklusives Bildmaterial

Von den meisten Schmuddel-Erotik-Seiten im Internet angewidert hofft der lustvolle User auf eine stilvollere Präsentation auf der Playboy-Seite. Die bekommt er...aber nicht umsonst.

Erotik im Internet bietet meist nur Hausmannskost und wenig stilvolles Ambiente. Die 48.787 Erotik-Bilder der Coupé-Datenbank glänzen zwar mit fantasievollen Bildunterschriften ? »Wie es mir die drei Stiere gleichzeitig besorgten« ? verbreiten aber ansonsten den erotischen Reiz von Hautausschlag. Auch hinter dem Exotik-Spezial bei praline.de verbergen sich doch wieder nur Erlangener Hausfrauen und nicht die versprochenen knackigen Senegalesinnen.

Edel-Tipps

Was tun fragt sich der lustgeplagte Oberklassen-Surfer und hofft auf eine weniger ordinäre Internet-Dependance des Hochglanz-Klassikers Playboy. Dort findet man dann auch die richtigen Edel-Tipps zum Entsorgen lästiger Lippenstiftflecken auf dem Armani-Hemd vom Quickie aus der Mittagspause und den Autokauftipp zum Verführen fescher Luxus-Blondinen ? ein einfacher Porsche 911 Carrera für schlappe 100.000 Mark sollte zunächst genügen. Aber wo findet der linear denkende Edelmann die Möpse?

Haut im Großformat nur für Kohle

Einfach auf einen Anriss der gewohnt silikongestärkten Bunnys klicken und schon öffnet sich eine ganze Galerie mit kleinen Appetit-Anregern der zeitgemäß Cyber-Girls Betitelten. Der Haken: Wenn der Wissbegierige die Pixel-Oberweiten auf interessante Größen zoomen will, erscheint nur ein von Kleingedrucktem überquellendes Formblatt. Klar erkenntlich: Nähere Einblicke gibt es nur für 57 Mark im Jahr. Dafür darf man sich dann aber exklusives Mitglied im exklusiven Playboy-Cyber-Club mit exklusiven Zugriff auf exklusives Bildmaterial schimpfen ? wirklich eine exklusive Seite.

Philip Stirm

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