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Ausstellung "Made in Berlin": Aufgeblähtes Dorf oder glamouröse Metropole? Eine Ausstellung zeigt Berlin

Weltstadt oder nur zu groß gewordenes Dorf? Die Meinungen zur deutschen Hauptstadt gehen auseinander. Eine Fotoausstellung zeigt Berlin als glamouröse Metropole und Heimat zahlreicher Künstler.

The Boss Hoss

Olaf Heine sieht die Country-Pop-Band The Boss Hoss als moderne Großstadt-Cowboys Berlins. Für dieses Foto von 2015 inszenierte er sie als Gefangene einer Gruppe weiblicher Kopfgeldjäger. Deren Anführerin ist keine Geringere als das Model Franziska Knuppe, die hier mit Peitsche und Augenklappe als besonders gefährlich dargestellt wird. 

Berlin ist die deutsche Hauptstadt und die mit Abstand größte Metropole des Landes. Doch ist Berlin tatsächlich eine Stadt von Weltrang? Immer wieder wird das Format dieser Stadt infrage gestellt. Sei es, weil die Stadt zu dreckig, die Menschen zu unfreundlich, die Wirtschaftskraft zu gering oder der Flughafen eine Dauerbaustelle ist. 

Die Ausstellung "Made in Berlin" wirft ein anderes Licht auf die Stadt. Sie zeigt Berlin als glamouröse Metropole, als Heimat zahlreicher Künstler und kreative Keimzelle. Bis zum 25. August sind in der Galerie Camera Work in der Kantstraße mehr als 100 Fotografien zu sehen, die die Stadt aus zahlreichen Blickwinkeln betrachten. Ein besonderer Augenmerk liegt auf der Modefotografie: Hier sind Arbeiten von Fotografen wie Ellen von Unwerth und Joachim Baldauf zu sehen. Auch die Werke weltweit gefeierter Künstler wie David LaChapelle, Elliott Erwitt oder Anton Corbijn sind hier zu sehen. 


Die Gruppenausstellung "Made in Berlin" ist seit dem 26. Mai in der Galerie Camera Work, Kantstraße 149, in Berlin zu sehen und läuft noch bis zum 26. August. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 11-18 Uhr.

che
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