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ARD-Serie : Die Wendegewinner kommen - so geht "Weissensee" weiter

Die DDR geht ihrem Ende entgegen, die Wendegewinner aus dem Westen scharren schon mit den Hufen, mittendrin kämpft die Familie Kupfer um ihre Zukunft. Die vierte Staffel von "Weissensee" erzählt von gigantischen Umbrüchen - und was sie für die Menschen bedeuten.

"Weissensee"

Für Martin Kupfer (Florian Lukas) bringt die Wendezeit eine bedeutende private Veränderung: Er bekommt seine Tochter Anna (Ziva-Maria Faske) zurück, die damals bei der Geburt verschwand und in eine andere Familie gegeben wurde. Martin hat das Mädchen aufgetrieben, deren Pflegeeltern haben daraufhin das Land verlassen. Anna fremdelt anfangs mit ihrer neuen Umgebung. Doch mit der Hilfe von Martins Westberliner Freundin Katja (Lisa Wagner, r.) fühlt sich Anna schnell heimisch.

Seit 2010 erzählt die ARD-Serie "Weissensee" vom Leben in der DDR. Inzwischen ist die Geschichte im Wendejahr 1990 angekommen. Erzählt werden die letzten Monate des sozialistischen Staates, die Periode zwischen dem Mauerfall und der Wiedervereinigung. Die Mitglieder der Familie Kupfer gehen auf verschiedene Weise mit den Umbrüchen um: Während der Opportunist Falk auch im neuen System ganz oben mitschwimmt, will sich Familienoberhaupt Hans Kupfer seiner Vergangenheit stellen. Martin Kupfer erfährt dagegen in seinem Möbelbetrieb, wie brutal sich die Einführung der D-Mark auf die ostdeutsche Wirtschaft auswirkt. Die vierte Staffel erzählt das Ende der DDR als Wirtschaftsgeschichte: wie die Ostdeutschen vom Westen überrannt und einverleibt wurden.

Die ARD zeigt die 4. Staffel von "Weissensee" am 8., 9. und 10. Mai ab 20.15 Uhr jeweils in Doppelfolgen.


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