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Beeindruckendes Bodypainting: Hinter jedem Tier versteckt sich ein Körperteil

Durch Menschenhand sterben jährlich unzählige Tierarten aus. Um auf die Zerstörung von Natur und Umwelt aufmerksam zu machen, malt Künstler Guido Daniele seine tierischen Kunstwerke auf Hände. Täuschend echt wirkt sein beeindruckendes Bodypainting.

Die Bilder des italienischen Bodypainting-Künstlers Guido Daniele sind atemberaubend. Egal ob Reptilien, Vögel, Fische oder Säugetiere: Auf den ersten Blick ist es kaum zu erkennen, dass es sich bei seinen Leinwänden tatsächlich um Hände handelt. 

Artensterben durch Menschenhand

Seine Kunstwerke nennt er "Handimals", eine Wortneuschöpfung aus den englischen Wörtern für Hände und Tiere. Seit 2000 fertigt er die Bilder an und stößt damit auf internationales Interesse. Nicht zuletzt, weil er mit seiner Kunst auf den Tierschutz aufmerksam machen will. Jedes Jahr sterben tausende von Tierarten aus - durch den Eingriff des Menschen in die Natur. 

In seiner Jugend studierte Guido Daniele Bildhauerei und widmete sich später hyperrealistischer Malerei, die unter anderem auch in Werbefilmen und Fernsehserien zu sehen war. An Wänden in privaten und öffentlichen Gebäuden kreiert er so genannte "Trompe-l’œil". Darunter versteht man illusionistische Malerei, die durch gekonnte perspektivische Darstellung eine Dreidimensionalität vortäuscht. 

Vergängliche Kunst

Diese Dreidimensionalität nutzt er auch in seinen Tierbildern. Dadurch, dass er die Anatomie der Arme, Hände und Finger in seinem Motiv mit einbezieht, erzeugt er plastische Formen. Dazu nutzt er Schminktechniken aus dem japanischen Theater. Er verwendet keine Klebstoffe, nur Farbpuder aus natürlichen Stoffen und Wasser. "Die Farbe hält ein paar Stunden. Ich habe also nur einen Tag Zeit, maximal zehn Stunden, auch für die komplizierten Motive. Denn danach muss ich die Fotos machen und der Tag ist vorbei."

Um seine vergängliche Kunst für die Ewigkeit festzuhalten, schießt er von jedem Motiv ein Foto. Diese können wiederum als Druck für zu Hause käuflich erworben werden. Seine Handpaintings sind außerdem Protagonisten in vielen Werbekampagnen von namenhaften Marken und Zeitschriften.

Guido Daniele hat sich mit seiner Kunst dem Umwelt- und Tierschutz verschrieben und arbeitet zum Beispiel mit der Umweltorganisation WWF zusammen. Weltweit werden die Handimals mit großem Erfolg in einer Wanderausstellung gezeigt, unter anderem schon im Rockefeller Center und bei Harrods in London.

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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