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Nairobi National Park: Mit Nashorn-Schützern auf Patrouille

Afrika Nashörner sind bedroht, Wilderer machen Jagd auf die Tiere. Ranger wollen sie daran hindern. Ihr Gehalt ist niedrig, ihre Familien sehen sie nur selten. Dennoch: Täglich patrouillieren sie im Nairobi National Park in Kenia. 

Doreen Adongo ist 24 Jahre alt und lebt in Nairobi. Sie ist verheiratet, hat keine Kinder, liebt Musik – und arbeitet für den Kenia Wildlife Service. Tagtäglich beschützt sie Nashörner vor der Bedrohung durch Wilderer im Nairobi National Park.

Doreen Adongo ist 24 Jahre alt und lebt in Nairobi. Sie ist verheiratet, hat keine Kinder, liebt Musik – und arbeitet für den Kenia Wildlife Service. Tagtäglich beschützt sie Nashörner vor der Bedrohung durch Wilderer im Nairobi National Park.

Der Job ist lebensgefährlich. Nicht unbedingt wegen der Nashörner, sondern weil Wilderer skrupellos auf alles schießen, was ihrem Geschäft in die Quere kommt. Die Ranger des Nairobi National Park stellen sich den Wilderern in den Weg. 82 Prozent von ihnen haben schon eine lebensbedrohliche Situation im Kampf gegen die Wilderei erlebt. 

Schlecht ausgestattet und mit einem Hungerlohn abgespeist, leben die Ranger direkt im Park. Ihre Familien sehen sie nur selten. Die Tierschutzorganisation WWF hat den Alltag der Nashorn-Schützer begleitet. Die Bilder zeigen, wie sie den Kampf gegen die Wilderer aufnehmen. Über 90 Spitzmaulnashörner und eine Vielzahl anderer Arten leben im Nairobi National Park. Die Ranger arbeiten hart, um die Nashorn-Population zu erhalten. Allein im letzten Jahr wurden neben vielen anderen Tieren 1338 Nashörner in Afrika gewildert und ihr Horn an den illegalen Handel, der von organisierten Verbrechern vorangetrieben wird, verkauft. 

Mehr Informationen zum Kampf des WWF gegen Wildererei finden Sie hier.

kg
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