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Brandindex 2018: Die beliebteste Biermarke des Jahres 2018 heißt...

Wenn Sie an leckeres Bier denken, welche Marke fällt Ihnen dann direkt ein? Die Meinungsforscher von YouGov haben knapp eine Millionen Menschen für den Brandindex 2018 befragt. Und die Biermarke des Jahres gekürt.

Brandindex 2018 Bier

Der Brandindex 2018 kürt die beliebtesten Marken - auch beim Bier.

Mit dem Bier ist das so eine Sache: Es geht um Geschmack - und Überzeugung. So predigt ein Kölner stern-Kollege seit Jahren, dass Kölsch tatsächlich ein richtiges Bier ist. Das kann man natürlich nur belächeln (wenn man nicht aus Köln stammt). Es ist vielleicht ein flüssiger Gruß aus der Küche, ein Amuse-Bouche. Aber ein Bier, dass in so winzig kleinen Gläsern serviert wird, kann man nicht ernst nehmen. Er sieht das natürlich anders - und rümpft die Nase über andere regionalen Präferenzen (Jever!). 

Dass die Meinungsforscher von YouGov in Kooperation mit dem Handelsblatt nun tatsächlich die beliebteste Biermarke des Jahres küren konnte, scheint da verwirrend. Schließlich ist Deutschland regional zersplittert und auffällig uneinig, wie denn nun gutes Bier zu schmecken hat. Da es aber beim Brandindex nicht nur um Bier, sondern auch um Supermärkte und Süßigkeiten geht, wurden zwischen September 2017 und August 2018 rund 900.000 Menschen zu ihren Präferenzen befragt. Dabei musste die genannten Marken eine Bekanntheit von mindestens 20 Prozent in Deutschland erzielen. Für die kleinen Mikrobrauereien war das der Umfragekiller - sie waren raus.

Beck's, Carlsberg, Holsten auf hinteren Plätzen

Wer aber nun fürchtet, dass nur die großen Marken von internationalen Großkonzernen das Bier-Rankingen anführen, wird auch eines besseren belehrt. Denn deutlich auf Platz 1 landete das Rothaus Tannenzäpfle, dahinter folgten Krombacher und Erdinger. Paulaner und Franziskaner schafften es noch unter die Top 5. Das "Zäpfle" war auch schon im Vorjahr und auch 2016 vorn dabei. Dabei bestand das Mitbewerberfeld aus (mitunter) weltweit bekannten Bierenmarken: Beck's, Berliner Kindl, Berliner Pilsner, Bitburger, Brinkhoff's No1, Carlsberg, Clausthaler, Freiberger, Hasseröder, Holsten, Jever, König Pilsener, Lübzer, Oettinger, Radeberger, Schöfferhofer Weizen, Sternburg, Stuttgarter Hofbräu, Ur-Krostitzer, Veltins und Warsteiner waren dabei. 

Das "Zäpfle" wird seit über 60 Jahren in der Badischen Staatsbrauerei Rothaus AG, die es schon seit knapp 230 Jahren gibt, gebraut. Die Macher des Bieres setzen auf weiches Brauwasser aus dem Hochschwarzwald und Aromahopfen aus der Hallertau.

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kg
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.