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Stiftung Warentest Sprudeln statt schleppen: Was taugen Wassersprudler wie Sodastream?

Soda Stream Wassersprudler
Soda Stream ist wohl der bekannteste Wassersprudler, den es auf den Markt gibt
© Alexander Pohl/ / Picture Alliance
Wassersprudler sind praktisch: Man spart sich Schleppen und Pfandärger, und hat jederzeit Sprudelwasser in der Wohnung. Deshalb hat "Stiftung Warentest" die Sprudler etwas genauer unter die Lupe genommen. Aber wirklich prickelnd sind nur drei Geräte. 

Ein kurzer Druck, es zischt und brodelt, und fertig ist das Prickelwasser. Wassersprudler sind beliebt, denn sie sparen mühseliges Schleppen und produzieren (fast) keinen Müll. Aber was taugen die Geräte eigentlich? Stiftung Warentest hat sich sieben Wassersprudler genauer angesehen. Das Ergebnis ist ernüchternd. Nur drei von sieben Modellen schaffen tatsächlich spritziges Wasser. Drei Modelle sprudeln höchstens medium, eins sogar nur sanft.

 Alle funktionieren dabei ähnlich: Fürs Sprudelwasser muss man Leitungwasser in die Flasche füllen, sie in das Gerät einsetzen und einen Knopf oder Hebel drücken. Der Sprudler presst dann Kohlendioxid in die Flasche, das dort zu Kohlensäure wird.

Kann man mit Wassersprudlern Geld sparen?

Wer denkt, dass man mit einem Wassersprudler Geld spart, der irrt. Natürlich vermeidet man Wege, man muss keine Kisten transportieren und schleppen, und der Aufwand ist gering. Pro Gaszylinder sprudelt der Soda Trend Style rund 46 Liter spritziges Wasser. Das erspart das Schleppen von gut 30 Mineralwasserflaschen à 1,5 Liter. Aber preislich liegt das selbst gesprudelte Wasser etwa im Bereich von günstigem guten Mineralwasser mit Kohlensäure. Maßgeblich beeinflusst wird der Preis von der Anschaffung der Geräte und die Füllungen der Gaszylinder. Beim Marktführer Sodastream kostet eine Füllung 8,45 Euro, beim Konkurrenten Sodatrend 6,95 Euro. Beide Zylinder sind baugleich, sie passen also für alle Geräte.

Im Test bereitet das spritzigste Wasser der Soda Trend Style zu. Er ist mit 80 Euro Preis-Leistungssieger: er sprudelt am besten und ist am günstigsten. Der berühmte Sodastream - der Klassiker - schneidet mit dem Gesamturteil "Gut" ab. Es ist zwar das günstigste Modell im Test, sprudelt aber nur medium Wasser. Die Sodastream-Variante mit Glasflasche schneidet nur mit "Befriedigend" ab. Die Tester bemängeln die schlechte Reinigung des Glasbehälters und die Höhe des Geräts. Geöffnet misst es 55 Zentimeter, das höchste Gerät im Test.

Der Wassersprudler "My Sodapop" schneidet bei Stiftung Warentest am schlechtesten ab. Er mache das am wenigsten spritzige Wasser, so die Prüfer. Außerdem fanden die Tester im besprudelten Wasser den Weichmacher Diethylheylphthalat in auffälliger Menge, aber noch innerhalb des Grenzwertes.

Den ganzen Test finden Sie hier gegen Gebühr! Hier geht es zum Wassersprudler Test von STERN.de.


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