Leben in der Pandemie Dem Karneval droht Long Covid. Und viele Vereine fürchten um ihre Zukunft

Vor dem Dom warten Fahnenträger auf das Dreigestirn
Vor dem Dom warten Fahnenträger auf das Dreigestirn, das einen Gottesdienst besucht
© Matthias Jung/stern
Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld? So lautet ein altes Karnevalslied – und es ist aktueller denn je. Denn was die Ausnahme sein sollte, wird zum Dauerzustand: Ausnahmen, Absagen, Einschränkungen. Die Vereine machen sich schon längst nicht mehr nur Sorgen um ihre Finanzen.

Ralf Schlegelmilch hat im November alles richtig gemacht. Der Präsident der Willi-Ostermann-Gesellschaft richtete am Elften im Elften traditionell die Kölner Karnevalseröffnung am Heumarkt aus. Dieses Jahr galt eine strenge 2G-Beschränkung. Wer vor der eingezäunten Bühne mitsingen und schunkeln wollte, musste doppelt geimpft oder genesen sein. Rund 10.000 Jecke kamen und feierten eine tolle Party.  Bilanz des Gesundheitsamts: keine zuordbaren Covid-Ansteckungen. "So wie am 11.11. kann gehen", sagt Schlegelmilch mit Blick auf die tollen Tage im Februar. 


Mehr zum Thema