Aus den Ermittlungsakten Polizistenmorde in Kusel: Sie lagen schon am Boden. Er drehte sie auf den Rücken. Dann schoss er ihnen in den Kopf

Trauerstelle mit Bildern von Yasmin B. und Alexander K. in Kusel
Die Polizisten Yasmin B. und Alexander K. erwischten in der Nacht zum 31. Januar Andreas S. beim Wildern in Kusel. Und wurden wohl deshalb von ihm getötet
© Jörg Halisch/BILD
Andreas S. soll in Kusel zwei Polizisten erschossen haben, um Wilderei zu vertuschen. Er beruft sich auf Notwehr. Aber Ermittlungsunterlagen zeichnen das Bild einer kaltblütigen Tat.

Am Morgen des 31. Januar geht um 4.19 Uhr in der Polizeiinspektion Kusel, einer Kleinstadt in Rheinland-Pfalz, der Funkspruch eines Kollegen ein. Er sagt, man habe da dubiose Personen festgestellt, sie hätten den Kofferraum voller Wild. Es könne sich um Wilderei handeln.

4.20 Uhr, der nächste Funkspruch:

"Komm schnell, die schieße, die schieße, komm schnell! Hilfe."

Im Hintergrund ist ein Schuss zu hören.


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