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Beginn des Ramadan "Iftar to go": So kreativ feiern Muslime in Wuppertal den Fastenmonat in Coronazeiten

Sehen Sie im Video: Ramadan in Coronazeiten: Gemeinde in Wuppertal bietet nach Sonnenuntergang Essen to go an.




Der alljährliche Ramadan, der Fastenmonat der Muslime, hat am Dienstagabend begonnen. Wie in weiten Teilen der Welt wird dieses religiöse Fest auch in Wuppertal begangen. Doch der Ramadan findet zum zweiten Mal in Folge unter Corona-Bedingungen statt. Daher haben die Organisatoren der Ditib-Moschee für das abendliche Fastenbrechen ein bewährtes Konzept reaktiviert, wie Mustafa Temizer am Dienstagabend genauer erklärte: „Die Neuauflage vom letzten Jahr. Letztes Jahr hatten wir das erste Mal angefangen zu Corona-Bedingungen. Dieses Jahr war die Anfrage sehr groß. Und wir haben die Anzahl der Mahlzeiten erhöhen müssen. Und die Spendenwilligen haben sagten, wir würden das gerne wieder unterstützen. Und deshalb haben wir uns frühzeitig entschlossen, nachdem wir gemerkt haben, die Pandemie, die wird kein Ende nehmen, haben wir beschlossen, wir machen das weiter.“ Denn Menschenansammlungen sind beim abendlichen Fastenbrechen wegen der Corona-Pandemie zurzeit nicht erlaubt. Daher bieten die Mitglieder der Ditib-Moschee in Wuppertal ein sogenanntes "Iftar zum Mitnehmen" an. Iftar ist die Mahlzeit, die von Muslimen nach Sonnenuntergang eingenommen wird. Und in diesem Jahr gab es eine große Nachfrage nach dem kostenlosen Service. Vermutlich auch ein Zeichen dafür, dass immer mehr Menschen unter den finanziellen Folgen der Corona-Krise leiden. Die Wuppertaler Ditib-Gemeinde, die zum größten Moschee-Verband Deutschlands gehört, will in den 30 Tagen des Ramadan rund 12.000 Mahlzeiten ausgeben - das werden dann 2.000 mehr sein als noch im Jahr 2020.
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Zum zweiten Mal in Folge findet der muslimische Fastenmonat Ramadan unter Corona-Bedingungen statt. Eine Gemeinde in Wuppertal hat sich dafür ein ganz besonderes Konzept ausgedacht: "Iftar zum Mitnehmen".

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