In Teilen Österreichs herrscht nach wie vor erhöhte Lawinengefahr. Im südlichen und östlichen Vorarlberg gilt die Lawinenwarnstufe vier von fünf oberhalb von 2.000 Metern. Die Gefahr nimmt Experten zufolge allmählich ab. In mittleren Lagen liegt sie bei drei. Im westlichen Teil von Tirol herrscht Warnstufe vier oberhalb der Waldgrenze.
Abseits der Pisten sei die Situation weiterhin gefährlich, mahnten die Lawinenwarndienste. "Für Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche sind die Verhältnisse sehr gefährlich", hieß es im Vorarlberger Warnbericht. Vereinzelt seien sehr große Spontanlawinen möglich, die bis in tiefere Lagenvorstoßen könnten.
Seit vergangenem Freitag sind in den Alpen insgesamt elf Wintersportler unter Lawinen ums Leben gekommen. Sieben starben in Österreich, jeweils zwei in Italien und der Schweiz. Es gab auch mehrere Verletzte.
Gefahr soll in den nächsten Tagen sinken
Durch die Neuschneemengen zum Ende der Woche sowieWindverfrachtungen sei die Schneedecke weiter sehr instabil, so der Lawinenwarndienst weiter. In den nächsten Tagen soll die Lawinengefahr allmählich zurückgehen, "wobei die Situation für Wintersportler sehr heikel bleibt", so die Warnung.