Ein 43-jähriger Feuerwehrmann hat sich bei einer Ölwehrübung auf der Donau bei Untergriesbach (Landkreis Passau) schwer verletzt. Ein Verbindungsseil riss, wodurch der Mann von einer zurückschnellenden Winde getroffen wurde, teilte die Polizei mit.
Ziel der Übung war es demnach, eine schwimmende Ölsperre im Oberwasser des Wasserkraftwerks von der österreichischen Uferseite bis zum sogenannten Trenndamm auf die deutsche Seite zu ziehen. Hierzu seien ein Feuerwehrboot sowie eine benzinbetriebene Seilwinde eingesetzt worden, die auf dem Trenndamm verankert war.
Während des Einsatzes riss den Angaben der Polizei zufolge ein Verbindungsseil. Der Windenführer wurde demnach von der zurückschnellenden Winde im Oberkörperbereich getroffen. Der Feuerwehrmann aus Österreich habe entsprechende Schutzkleidung getragen, sei aber trotzdem schwer verletzt worden. Er musste mit dem Hubschrauber in ein Klinikum geflogen werden.
An der Übung waren nach Polizeiangaben rund 100 Einsatzkräfte umliegender Feuerwehren beteiligt. Die Übung sei nach dem Unfall umgehend abgebrochen worden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.