Alba Berlin hat sich in der Basketball-Bundesliga zum nächsten Heimsieg gezittert. Die Berliner siegten vor 8.519 Zuschauern gegen den Tabellenfünfzehnten Rasta Vechta erst in den letzten Sekunden mit 84:82 (46:46). Alba bleibt als Tabellenzweiter damit weiter erste Bayern-Verfolger. Beste Berliner Werfer waren Moses Wood mit 19 und Jonas Mattiseck mit zwölf Punkten.
Trainer Pedro Calles musste mit Spielmacher Martin Hermannsson auf einen seiner wichtigsten Spieler verzichten. Ohne den Isländer fand sein Team zunächst kaum den Rhythmus in der Offensive – viele Ballverluste, viele Fehlwürfe. Zumindest stimmte aber die Defensivarbeit – vor allem beim Rebound. So tat sich auch Vechta schwer und Alba konnte erst einmal eine knappe Führung halten.
Alba muss bis zur letzten Sekunde zittern
Doch die Fehlerquote der Gastgeber blieb hoch. Ein zu Beginn des zweiten Viertels herausgearbeiteter Sieben-Punkte-Vorsprung (27:20) wurde sofort wieder verspielt. Auch, weil ein Alba-Gegner mal wieder seine Distanzwürfe reihenweise traf. Die Berliner hingegen trafen in der ersten Hälfte nur vier bei elf Versuchen. So geriet Alba kurz vor der Pause wieder in Rückstand (40:42).
Im dritten Viertel waren es dann die Gastgeber, die zunächst einem knappen Rückstand hinterherliefen. Zu Beginn des letzten Abschnittes drehte Alba zwar die Partie (74:68), aber auch diesen Vorsprung verspielten sie wieder. Die Entscheidung fiel somit erst 5,9 Sekunden vor Ende als Vechta seinen letzten Wurf vergab.