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Schädel zertrümmert: Ex-Alba-Profi Wright tot auf Autorücksitz gefunden

Michael Wright, Ex-Spieler von Alba Berlin, ist Opfer einer Gewalttat geworden. Der 35-Jährige wurde am Dienstag tot und unter Müllsäcken verdeckt in einem Auto gefunden. Die Polizei prüft eine Spur in die Schwulen-Szene.

Basketball-Profi Michael Wright

Basketball-Profi Michael Wright spielte in der Saison 2004/2005 für Alba Berlin

Basketball-Bundesligist Alba Berlin trauert um seinen früheren Spieler Michael Wright. Wie die US-Zeitung "New York Daily News" berichtet, wurde der 35-Jährige am Dienstagmittag tot und von schwarzen Müllsäcken bedeckt auf der Rückbank eines weißen Geländewagens im Stadtteil Brooklyn gefunden. Laut Polizeiangaben wies Wrights Leiche eine schwere Kopfverletzung auf. Vermutlich sei ihm der Schädel zertrümmert worden, heißt es aus Ermittlerkreisen. Der Ex-Basketballer war demnach bereits am Sonntag von Mitbewohnern als vermisst gemeldet worden.

Laut Polizei wird aktuell geprüft, ob Wright möglicherweise von einem Mann getötet wurde, mit dem er sich zuvor über die Homosexuellen-App "Grindr" verabredet haben soll. Randolph Berry, ein Cousin des 35-Jährigen, gab gegenüber der "New York Daily News" hingegen an, er wisse nicht, ob Wright schwul gewesen sei. 

Alba trauert um einen "großartigen Menschen"

Alba Berlin, für die Wright in der Saison 2004/2005 auflief, gedachte dem Ex-Profi in einer Mitteilung auf der Vereinshomepage sowie auf Twitter. "Wir trauern um einen großartigen Menschen", schrieb der Bundesligaclub.


Wright galt als großes Talent und wurde 2001 sogar vom NBA-Club New York Knicks gedraftet. Den Sprung in die beste Liga der Welt schaffte der Hühne aber nie. Stattdessen spielte er in seiner Laufbahn für mehrere Vereine in Europa und Südkorea. 


mod

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