Brände
Qualmender U-Bahn-Waggon - Fahrer in Krankenhaus

Ein Elektroteil an einem U-Bahnwaggon hatte gebrannt und stark gequalmt. (Symbolbild) Foto: Monika Skolimowska/dpa
Ein Elektroteil an einem U-Bahnwaggon hatte gebrannt und stark gequalmt. (Symbolbild) Foto
© Monika Skolimowska/dpa
Feuerwehreinsatz, gesperrte Bahnhöfe und ein Verdacht auf Rauchvergiftung: Wie ein brennendes Bauteil die U7 ausbremste.

Wegen eines Schwelbrandes an einem U-Bahnwaggon im Bahnhof Britz-Süd sind auf der Linie U7 etwa drei Stunden lang keine Züge gefahren. Ein Elektronikbauteil außen am Zug hatte gebrannt und dabei stark gequalmt, wie die Feuerwehr weiter mitteilte. Zwar war das Feuer schnell gelöscht, die Feuerwehr war jedoch noch mehrere Stunden mit der Entrauchung in Berlin-Neukölln beschäftigt. 

Als die Feuerwehr eintraf, war der Bahnhof bereits evakuiert worden. Verletzte Fahrgäste gab es nicht. Der U-Bahnfahrer wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Da der Rauch durch die U-Bahntunnel zog, mussten auch die benachbarten Bahnhöfe Johannisthaler Chaussee und Parchimer Chaussee von der Polizei geräumt werden. Sie wurden unterdessen wieder freigegeben. Die Station Britz-Süd bleibt weiterhin gesperrt, die U7 fährt hier ohne Halt durch.

dpa