In der Schweiz geht ein Bus in Flammen auf, sechs Menschen sterben. Auf einer Pressekonferenz haben sich Polizei und Staatsanwaltschaft zur Tragödie geäußert.
Wichtige Updates
Daniel Wüstenberg
Das Wichtigste im Überblick
- Gegen 18.25 Uhr am Dienstagabend geht in der Schweizer Kleinstadt Kerzers ein Bus in Flammen auf.
- Die Polizei berichtet von mindestens sechs Toten und fünf Verletzten.
- Die Ermittler vermuten, dass das Feuer mutwillig entzündet wurde, gehen aber nicht von einem Terroranschlag aus.
- Ein Mann soll sich selbst angezündet haben – er ist mutmaßlich unter den Toten.
- Die genauen Hintergründe und die Identitäten der Opfer sind noch nicht bekannt.
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Stefan Düsterhöft

Gegenüber Schweizer Medien hat sich Polizeikommandant Philippe Allain zum Alter der Menschen geäußert, die zum Tatzeitpunkt im Bus saßen: Diese seien zwischen 1961 und 2009 geboren. Zum mutmaßlichen Täter sagte er, dieser sei etwa 60 Jahre alt.
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Stefan Düsterhöft

Zum Abschluss der Pressekonferenz spricht erneut Philippe Demierre, der Freiburger Staatsratspräsident. Man habe zur Krisenbewältigung ein „Care-Team“ eingerichtet. Ein Ereignis wie dieses habe nicht nur physische Folgen, sondern auch psychische. Das „Care-Team“ werde betroffene Familien unterstützen.
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Stefan Düsterhöft

Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich laut Bourquin um einen Schweizer Staatsangehörigen.
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Stefan Düsterhöft

Mutmaßlicher Täter war psychisch krank, soll sich selbst angezündet haben
Bourquin berichtet über erste Ermittlungsergebnisse: Der mutmaßliche Täter sei in den Bus eingestiegen und habe sich nach Angaben von Zeugen eigenartig verhalten, sagt der Staatsanwalt. Plötzlich habe sich der Mann mit einer entflammbaren Flüssigkeit übergossen und selbst angezündet. „Es gibt keine Hinweise darauf, dass es sich um einen Terrorakt handelt“, sagt er.
Eine psychische Erkrankung des mutmaßlichen Täters sei bekannt gewesen, er habe „am Rande der Gesellschaft gelebt“. Der Mann sei von seiner Familie als vermisst gemeldet worden. Er befinde sich offenbar unter den Todesopfern.
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Stefan Düsterhöft

Als nächstes spricht der Freiburger Generalstaatsanwalt, Raphaël Bourquin. Die Staatsanwaltschaft habe ein Strafermittlungsverfahren eröffnet, sagt er. Es gehe um den Vorwurf der Tötung.
Die Ermittler würden derzeit Zeugenaussagen und Material aus Überwachungskamera auswerten, sagt Bourquin. Zeugen sollten sich weiter bei der Polizei melden.
Die Ermittler würden derzeit Zeugenaussagen und Material aus Überwachungskamera auswerten, sagt Bourquin. Zeugen sollten sich weiter bei der Polizei melden.
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Stefan Düsterhöft

Allain spricht über die Todesopfer, deren Identität noch nicht geklärt ist. Man habe sie in die Gerichtsmedizin gebracht, wo heute eine Obduktion stattgefunden habe. Heute Nachmittag sollen die Angehörigen der Opfer informiert werden.
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Stefan Düsterhöft

Philippe Allain, Kommandant der Kantonspolizei Freiburg, schildert jetzt den Ablauf der Ereignisse am gestrigen Abend: Zunächst habe es gegen 18.20 Uhr viele Notrufe gegeben, gegen 18.30 Uhr seien dann die ersten Einsatzkräfte vor Ort gewesen. Dann habe man mit der Versorgung der Verletzten begonnen.
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Stefan Düsterhöft

„Wir teilen mit Ihnen die Informationen, die bestätigt sind“, erklärt Demierre. Einige Fakten seien allerdings noch ungeklärt.
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Stefan Düsterhöft

Die Pressekonferenz beginnt, zum Auftakt spricht Philippe Demierre, der Freiburger Staatsratspräsident. Er kondoliert den Angehörigen der sechs Todesopfer.
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Daniel Wüstenberg
In einer Stunde wollen die Behörden über ihre bisherigen Erkenntnisse und den Stand der Ermittlungen berichten. Die Pressekonferenz können Sie dann hier im stern-Newsblog verfolgen.
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Daniel Wüstenberg
Am Brandort ist inzwischen eine kleine Trauerstelle entstanden. Passantinnen und Passanten haben zum Gedenken der Opfer Blumen an der Murtenstrasse in Kerzers niedergelegt. Das Inferno bewegt die ganze Schweiz – keine drei Monate nach dem verheerenden Brand in einer Bar im Crans Montana mit 41 Toten.
Laurent Gillieron / Keystone / DPA
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Daniel Wüstenberg
Schweizer Medien berichten über Schilderungen des Infernos von Augenzeugen. "Alles ging so schnell – und dann stand binnen Augenblicken alles in Flammen", sagte ein Zeuge, dessen Autowerkstatt unweit des Unglücksortes liegt. "Von der Hitze explodierten sogar die Reifen und flogen bis zu 200 Meter weit", erzählt ein Mann Zeitung etwa dem Boulverdblatt "Blick".
Ein Rentner, der neben dem Brandort im Zentrum von Kerzers wohnt, schildert, dass ein Mann mit einem Stein eine Scheibe des Busses eingeschlagen habe. Kurz darauf habe sich jemand aus dem Fahrzeug befreien können. "Das ist einfach nur schlimm und traurig", sagt er.
Ein Rentner, der neben dem Brandort im Zentrum von Kerzers wohnt, schildert, dass ein Mann mit einem Stein eine Scheibe des Busses eingeschlagen habe. Kurz darauf habe sich jemand aus dem Fahrzeug befreien können. "Das ist einfach nur schlimm und traurig", sagt er.
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Daniel Wüstenberg
Von den drei ins Krankenhaus eingelieferten Verletzten konnte eine Person die Klinik inzwischen wieder verlassen, meldet der SRF. Zum Gesundheitszustand der beiden anderen gibt es keine Angaben. Eine Person werde auf der Intensivstation für Schwerbrandverletzte des Universitätsspitals Zürich behandelt.
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Daniel Wüstenberg
Augenzeugenvideos zeigen das Inferno in dem Postbus, dem sechs Menschen zum Opfer vielen. Flammen schlagen aus dem Fahrzeug, am Ende ist nur noch ein verkohltes Gerippe übrig:
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DPA · AFP · Reuters