Ehrung in Berlin
Nowitzkis besonderer Dank an seinen Mentor

Dirk Nowitzki dankte bei seiner Ehrung in Berlin vor allem seinem Mentor Holger Geschwindner. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
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Dirk Nowitzki nutzt seine Aufnahme in die Hall of Fame des Weltbasketballs für einen Dank an viele Wegbegleiter. Vor allem an einen wendet er sich besonders.

Deutschlands Basketball-Legende Dirk Nowitzki hat bei seiner Aufnahme in die Ruhmeshalle des Weltverbandes seinem langjährigen Mentor Holger Geschwindner mit bewegenden Worten gedankt. "Du hast mich als Mensch geformt, nicht nur als Basketballspieler. Du hast an mich geglaubt, wenn ich nicht an mich geglaubt habe. Ohne dich würde ich heute nicht auf dieser Bühne stehen", sagte Nowitzki bei der Hall-of-Fame-Zeremonie der Fiba im Berliner Kraftwerk.

Der heute 80 Jahre alte Geschwindner hatte mit Nowitzki seit Jugendjahren trainiert. Legendär sind vor allem die unorthodoxen Trainingsmethoden von Geschwindner, der Nowitzki damit in der Sommerpause in einer kleinen Trainingshalle in Rattelsdorf immer wieder in Form brachte. Rudern, Handstand, Saxofon spielen, Bücher lesen - alles sei dabei gewesen.

"Ich habe gelernt, dass ein Mentor essenziell für dein Leben und deine Karriere ist", sagte Nowitzki an den im Publikum sitzenden Geschwindner gerichtet. "Harry Potter hatte Dumbledore, Alexander der Große hatte Aristoteles, ich hatte Holger."

dpa