Benefizspiel

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Video: Solidarität und Spielpraxis für die Ukraine

Video Solidarität und Spielpraxis für die Ukraine

STORY: Die ukrainische Hymne und Gänsehautfeeling am Mittwochabend im Borussia-Park in Mönchengladbach. Auf dem Programm stand ein Benefizspiel zwischen dem Bundesligisten Borussia Mönchengladbach und der ukrainischen Nationalmannschaft. Für die Auswahl der Ukraine war es die erste Partie, seit Beginn der russischen Invasion in das Land. Und ein deutliches Zeichen gegen den Krieg. Die Kulisse war ansprechend. Mehr als 20.000 Zuschauer wollten bei dem Spiel dabei sein. “Man kann halt das Land unterstützen, auch anders als in den Krieg zu gehen. Und das macht halt echt Spaß. Noch Fußball. Mein Lieblingssport. Echt cool.” “Und die Schwierigkeiten, die die Ukraine hat, überhaupt jetzt Fußball zu spielen, kann man nur unterstützen. Und deswegen finde ich das auch toll. Ich hoffe, dass viele Zuschauer hier sind. ” Die meisten der Zuschauer feuerten beide Mannschaften an. Unter den Fans waren auch zahlreiche Ukrainer. Die Nationalmannschaft der Ukraine soll am 1. Juni das Halbfinale der WM-Playoffs gegen Schottland bestreiten. Gewinnt die Mannschaft dort, spielt sie vier Tage später gegen Wales um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Katar. Die Spielpraxis in Mönchengladbach war also hochwillkommen. Am Ende gewann die Ukraine mit 2:1. Die Einnahmen aus dem Spiel sollen Menschen zugutekommen, die unter dem Krieg leiden.
Zuschauer im Signal-Iduna-Park mit einer kombinierten BVB-Ukraine-Fahne

Solidarität mit der Ukraine Fußball für den Frieden: BVB und Dynamo Kiew liefern sich emotionales Benefizspiel

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Das Sportliche stand am Dienstag im Stadion in Dortmund weiter im Hintergrund, als man es bei den Westfalen normalerweise gewohnt ist. Wo sonst nur Schwarz-Gelb regiert, kam am Abend noch ein Hellblau dazu: Der amtierende ukrainische Meister Dynamo Kiew war zu einem Benefiz angereist. Das Team tourt derzeit durch Euopa, um Geld zu sammeln und auf die anhaltende russische Invasion in ihrem Land aufmerksam zu machen. Ein bisschen Spielpraxis, unter anderem für die diversen ukrainischen Nationalspieler in der Mannschaft, gab es on Top. Kiew gewann vor rund 35.000 Zuschauern mit 3:2. 400.000 Euro sollen am Ende eingenommen worden sein, die der Ukraine zugute kommen sollen. Ukrainische Staatsbürger konnten online Freikarten buchen. "So können wir unser Land unterstützen. Wir wissen, dass das gesamte Geld aus dem Ticketverkauf an die ukrainische Regierung und das ukrainische Volk geht. Ich bin aus Berlin gekommen, um auch mein Land zu unterstützen." "Es ist ein sehr, sehr seltsames Gefühl, hier zu sein und zu versuchen, ein normales Leben zu führen, während in meinem Land Krieg herrscht. Ich möchte mein Team aus der Ukraine und mein Volk unterstützen."