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Bayern gegen Dynamo: Münchner Starensemble hilft Drittligist Dresden

Am Montagabend trifft der FC Bayern in einem Freundschaftsspiel auf Dynamo Dresden - live zu sehen in der ARD. Weil sich die Sachsen hohe Einnahmen erhoffen und diese auch brauchen, verzichtete München sogar auf eine sonst übliche Prämie.

Münchens Thomas Müller jubelt nach seinem Tor zum 4:0 gegen den HSV mit seinen mitspielern

Bayern Münchens Thomas Müller (r.) jubelt nach seinem Tor zum 4:0 gegen den Hamburger SV mit Robert Lewandowski (l.) und Douglas Costa. Am Montagabend steht für das Starensemble ein Freundschaftsspiel gegen Dynamo Dresden auf dem Programm

Kaum Zeit zum Ausruhen: Nur drei Tage nach dem souveränen 5:0-Sieg beim Bundesliga-Auftakt gegen den Hamburger SV heißt es für die Spieler des FC Bayern München wieder die Fußballschuhe zu schnüren. Am Montagabend (18 Uhr/live in der ARD) steht für das Team von Pep Guardiola ein Freundschaftsspiel gegen Drittligist Dynamo Dresden auf dem Programm.

Bayern München verzichtet auf Antrittsprämie 

Während der Rekordmeister die Partie vermutlich vor allem als gute Möglichkeit für einen weiteren Feinschliff betrachtet, hoffen die Sachsen ihrerseits auf hohe Einnahmen: Sämtliche Erlöse aus dem Eintrittskarten-, Trikot- und Fanartikelverkauf sollen demnach in die Rückzahlung eines Darlehens von Investor Michael Kölmel fließen.


Der 61-jährige Unternehmer hatte Dresden zwischen 1998 und 2000 mit rund sieben Millionen Euro finanziell unter die Arme gegriffen, als dem Traditionsverein die Zahlungsunfähigkeit drohte.

Damit die Erlöse aus dem Benefizspiel möglichst üppig ausfallen, verzichtete der FC Bayern auf die sonst übliche Antrittsprämie.


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